Hörgeräte mit Akku

Im-Ohr-Hörgeräte mit Akku von Oticon (Zeal NXT) mit Ladegerät.

Aufladbare Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte und Im-Ohr-Hörgeräte

Hörgeräte mit Akku werden immer beliebter. Moderne Lithium-Ionen-Akkus ermöglichen dabei lange Laufzeiten, schnelles Aufladen und eine hohe Lebensdauer. Als Ladegeräte für Akku-Hörgeräte dienen meist spezielle Cases, die auch zum Aufbewahren und zum sicheren Transport der Hörgeräte dienen und teilweise sogar über eigene Akkus zum Laden unterwegs verfügen. Die Ladung erfolgt heute meist induktiv, nicht über Anschlüsse. Das erleichtert die Reinigung.
Lesen Sie hier mehr über die Vorteile und Nachteile von Hörgeräten mit Akku, über unsere Erfahrungen, über die Zuzahlung sowie über Hersteller. Oder kommen Sie in eine unserer Filialen und lassen Sie sich individuell beraten. Bei uns können Sie auch Im-Ohr-Hörgeräte mit Akku und Bluetooth gerne für ein paar Tage probetragen.

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Gemeinsam finden wir die für Sie passende Hörlösung!
Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Vorteile von Hörgeräten mit Akku:

Hörgeräte mit Akku bieten Ihnen viele praktische Vorteile im Alltag:

  • Zuverlässige Energie ohne Selbstentladung: Akkus verlieren ihre Ladung nicht unbemerkt wie klassische Zink-Luft-Batterien. Ihr Hörgerät ist einsatzbereit, wenn Sie es brauchen.
  • Geringere laufende Kosten: Da keine Einwegbatterien mehr regelmäßig nachgekauft werden müssen, ist der Unterhalt langfristig günstiger.
  • Kein umständlicher Batteriewechsel: Gerade bei Im-Ohr-Hörgeräten (IdO) kann der Batteriewechsel schwierig sein. Das gilt besonders bei den sehr kleinen IdO-Hörgeräten (z.B. ITC, CIC oder IIC). Mit Akku entfällt dieser Schritt komplett: Einfach zum Aufladen ins Case stecken und fertig.
  • Mehr Freiheit unterwegs: Sie müssen keine Ersatzbatterien mehr mitnehmen. Das gibt Sicherheit auf Reisen und im Alltag.
  • Gut für die Umwelt: Wiederaufladbare Hörgeräte reduzieren den Verbrauch von Einwegbatterien und leisten damit einen Beitrag zum Umweltschutz.
Ladebox mit 2 Akku-Hörgeräten (Signia Silk Charge&Go IX)

Nachteile von Hörgeräten mit Akku

Bei Hörgeräten mit Akku gibt es neben vielen Vorteilen auch einige Punkte, die Sie kennen sollten:

  • Tägliches Laden erforderlich: Die Akkulaufzeit ist meist kürzer als bei einer Batterie. Das bedeutet, dass Ihr Hörgerät – auch auf Reisen – regelmäßig über Nacht geladen werden sollte.
  • Höhere Anschaffungskosten: Akku-Hörgeräte sind meist etwas teurer in der Anschaffung als Modelle mit Einwegbatterien. Dafür entfallen jedoch die laufenden Kosten für Batterien.
  • Akku nicht wechselbar: Der Akku kann in der Regel nicht spontan gewechselt werden. Während des Ladevorgangs sind die Hörgeräte daher nicht nutzbar. Einige Modelle, auch IdO-Hörgeräte, verfügen jedoch über Schnellladefunktionen, die kurze Ladezeiten ermöglichen.

Wir beraten Sie bei Hörgeräte Seifert gern, ob ein Akku-Hörgerät – auch als diskretes Im-Ohr-Hörgerät – angesichts der Vorteile und Nachteile gut zu Ihren Bedürfnissen passt. Kommen Sie in eine unserer Filialen.

Hörgeräte mit Akku: Erfahrung

Bei Hörgeräte Seifert machen wir seit vielen Jahren sehr gute Erfahrungen mit Hörgeräten mit Akku. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen vor allem die Zuverlässigkeit und den hohen Alltagskomfort, was sich in einer hohen Zufriedenheit widerspiegelt. Gerade der bei sehr kleinen Im-Ohr-Hörgeräten schwierige Batteriewechsel entfällt hier, was vor allem ältere Kunden stark entlastet.

Sollte die Akkuleistung wider Erwarten deutlich nachlassen, besteht selbstverständlich Anspruch auf eine Reparatur. In der Praxis kommt das nach unserer Erfahrung jedoch nur sehr selten vor. In den meisten Fällen hat der Akku bei Hörgeräten nach sechs Jahren immer noch mehr als 80 % seiner Kapazität – und dann haben Versicherte ohnehin Anspruch auf ein neues Hörgerät. So profitieren Sie langfristig von einer sicheren und bewährten Lösung.

Gibt es Hörgeräte mit Akku ohne Zuzahlung?

Die Regeln zur Kostenübernahme der Krankenkassen für Hörgeräte sehen aktuell „Kassenmodelle“ mit auswechselbaren Batterien vor. Hörgeräte mit Akku sind daher aktuell nicht ohne Zuzahlung erhältlich. Teilweise amortisiert sich der Eigenanteil aber schnell durch eingesparte Batterien. In vielen Fällen haben Hörgeräte mit Akku auch weitere hilfreiche Funktionen, beispielsweise Bluetooth oder mehr Hörprogramme.

Hörgeräte mit Akku: Beliebte Hersteller

Wir führen Hörgeräte mit Akku von namhaften Herstellern wie Signia, Widex, Oticon oder ReSound.

Gerne beraten wir Sie in Ihrer Hörgeräte-Seifert-Filiale persönlich zu Hörgeräten mit Akku. Gemeinsam finden wir heraus, ob diese Technik zu Ihrem Alltag passt. Auf Wunsch können Sie die Hörgeräte unverbindlich im Alltag probetragen und sich in Ruhe von Komfort, Akku-Laufzeit und Klang überzeugen.

Hörgeräte mit Bluetooth – komfortabel verbunden im Alltag

Ein Hörgerät mit Bluetooth wird angelegt. Die Bluetooth-Funktion wird durch KI-generierte blaue

Hinter-dem-Ohr- und Im-Ohr-Hörgeräte über Bluetooth mit Fernseher, Smartphone & Co verbinden

Bluetooth kennen viele Menschen bereits von Kopfhörern oder Lautsprechern. Seit einiger Zeit ist diese bewährte Funktechnologie auch in modernen Hörgeräten angekommen – sowohl bei HdO-Hörgeräten (Hinter-dem-Ohr) als auch bei Im-Ohr-Hörgeräten. Für Sie bedeutet das: mehr Komfort, mehr Flexibilität und ein Hörerlebnis, das sich nahtlos in Ihren Alltag einfügt.

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Direkte Audioübertragung – klar und entspannt hören

Bluetooth ermöglicht es, Audiosignale direkt von verschiedenen Geräten an Ihre Hörgeräte zu übertragen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Fernseher: Der TV-Ton wird kabellos und in optimaler Lautstärke direkt in Ihre Hörgeräte übertragen. Sie verstehen beim Fernsehen mit Hörgerät Dialoge klarer, ohne den Fernseher lauter stellen zu müssen. Das macht den Fernsehabend angenehm für Sie und Ihre Familie.
  • Smartphone & Tablet: Telefonate, Sprachnachrichten, Musik oder Videos hören Sie unmittelbar über Ihre Hörgeräte – diskret und in bester Klangqualität.
  • Stereoanlage, Autoradio oder Türklingel: Je nach System lassen sich auch weitere Audioquellen anbinden, sodass wichtige Signale oder Ihre Lieblingsmusik zuverlässig bei Ihnen ankommen.

Hörgeräte bequem per App steuern

Neben der Audioübertragung kann Bluetooth viele Hörgeräte auch mit einer Smartphone-App verbinden. Besonders bei Im-Ohr-Hörgeräten, die sehr klein und dezent sind, bietet das einen großen Vorteil: Sie können viele Einstellungen bequem über Ihr Smartphone vornehmen. Mögliche Funktionen sind unter anderem:

  • Fernsteuerung: Lautstärke anpassen, Hörprogramme wechseln oder aktive Verbindungen verwalten.
  • Suchfunktion: Falls ein Hörgerät einmal verlegt wurde, hilft die App beim Wiederfinden.
  • Geo-Tagging: Ihre Hörgeräte merken sich bevorzugte Einstellungen an bestimmten Orten, zum Beispiel zu Hause, auf der Straße, bei der Arbeit oder im Restaurant.
  • Übersetzungsfunktionen: Gesprochene Sprache kann inzwischen sogar von einigen wenigen hochwertigen Hörgeräten in bestimmten Situationen übersetzt werden.
  • Updates: Software-Aktualisierungen können oft einfach über die App eingespielt werden.

Bei Hörgeräte Seifert beraten wir Sie mit hoher Fachkompetenz und viel Erfahrung, welches Hörgerät und welche Bluetooth-Funktionen für Sie sinnvoll sind.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin für eine persönliche Beratung in einer Filiale oder einen kostenlosen Hörtest – wir nehmen uns Zeit für Sie. Natürlich können Sie ein Bluetooth-Hörgerät auch unverbindlich probetragen und beispielsweise zu Hause die Verbindung mit dem Fernseher testen.

Hörgeräte mit Bluetooth oder Induktionsspule?

Hörgeräte können Audiosignale entweder über eine Induktionsspule (T-Spule) oder über Bluetooth empfangen. Die Induktionsspule ist eine bewährte, ältere Technik und wird genutzt, um Signale von sogenannten induktiven Höranlagen („Ringschleifen“) aufzunehmen. Diese werden zum Beispiel in Kinos, Theatern, Kirchen oder Vortragssälen eingesetzt. Stimmen und Durchsagen werden dabei direkt und weitgehend störungsfrei in das Hörgerät übertragen.

Bluetooth ist die modernere Lösung und ermöglicht die kabellose Verbindung mit Smartphones, Fernsehern oder Tablets. Lange Zeit konnte über Bluetooth nur ein Satz Hörgeräte oder Kopfhörer mit einem Gerät verbunden werden, inzwischen gibt es mit Auracast™ jedoch einen neuen Bluetooth-Standard, der – ähnlich wie eine Ringschleife – die gleichzeitige Übertragung an mehrere Hörgeräte erlaubt. Einige Hörgeräte sind heute sogar mit beiden Technologien ausgestattet, sodass Sie je nach Umgebung flexibel die vorhandene Technik nutzen können. Welche Lösung für Sie sinnvoll ist, klären wir bei Hörgeräte Seifert gerne in einer persönlichen Beratung.

Hörgeräte mit Bluetooth ohne Zuzahlung?

Viele Menschen gehen davon aus, dass Hörgeräte mit Bluetooth grundsätzlich mit einer hohen Zuzahlung verbunden sind. Das ist so nicht korrekt: Wir führen verschiedene gute Hörgeräte mit Bluetooth ohne Zuzahlung. Diese Modelle erfüllen die Anforderungen der gesetzlichen Krankenkassen und bieten dennoch moderne Funktionen wie die kabellose Verbindung zu Smartphone oder Fernseher. Welche Geräte für Sie infrage kommen, hängt von Ihrem individuellen Hörbedarf und den Vorgaben Ihrer Krankenkasse ab. Bei Hörgeräte Seifert beraten wir Sie transparent und kompetent, damit Sie eine zuverlässige Lösung finden, die sowohl medizinisch sinnvoll als auch wirtschaftlich passend ist.

Was sind aktuell die besten Hörgeräte mit Bluetooth?

Welches Hörgerät mit Bluetooth für Sie das Beste ist, hängt von der individuellen Situation ab. Besonders häufig empfehlen wir folgende Bluetooth-Hörgeräte:

HdO-Hörgeräte:

  • Pure Charge & Go von Signia
  • Motion Charge & Go von Signia
  • Intent 1 und 2 von Oticon
  • Allure 440 von Widex

Im-Ohr-Hörgeräte:

  • Silk Charge & Go von Signia
  • Zeal von Oticon

Hörgeräte als Kopfhörer

Moderne Hörgeräte mit Bluetooth lassen sich im Alltag ähnlich komfortabel wie Kopfhörer nutzen, mit einem entscheidenden Vorteil: Sie sind individuell auf Ihr Gehör abgestimmt. Ob Musik hören, Telefonieren oder Fernsehen: Der Ton wird direkt und klar in Ihre Hörgeräte übertragen und dort optimal für Sie aufbereitet. Möglich machen das spezielle Hörprogramme, die gezielt auf Ihr persönliches Hörvermögen eingestellt sind. So können bestimmte Tonhöhen, die Ihnen schwerfallen, gezielt verstärkt oder – wenn sinnvoll – in einen besser hörbaren Frequenzbereich verschoben werden. Bei Hörgeräte Seifert passen wir diese Programme mit hoher Fachkompetenz und modernen Messverfahren individuell für Sie an. Das Ergebnis: mehr Hörkomfort, mehr Verständlichkeit und mehr Lebensqualität in jeder Situation.

Gleichzeitig nehmen Sie über Hörgeräte mit Bluetooth Ihre Umgebung weiterhin wahr, etwa wenn jemand Sie anspricht oder wichtige Alltagsgeräusche beispielsweise im Verkehr hörbar bleiben.

Wie Sie Hörgeräte mit Bluetooth verbinden können

Hörgeräte mit Bluetooth lassen sich mit vielen modernen Bluetooth-Geräten verbinden – ähnlich wie drahtlose Kopfhörer mit einem Smartphone, Tablet oder Laptop gekoppelt werden. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Gerät Bluetooth unterstützt, wie es heute bei vielen mobilen Geräten, Computern, Fernsehern oder Audiolösungen der Fall ist. Die Verbindung ist in der Regel unkompliziert und in wenigen Schritten eingerichtet:

  1. Bluetooth am Hörgerät aktivieren. Dies erfolgt je nach Modell über eine Taste am Hörgerät oder über eine zugehörige App. Wenn Sie Ihr Hörgerät von Hörgeräte Seifert erhalten haben, zeigen wir Ihnen diesen Schritt selbstverständlich in Ruhe.
  2. Bluetooth-Suche am gewünschten Gerät starten. Öffnen Sie dazu die Bluetooth-Einstellungen des Smartphones, Tablets oder anderen Bluetooth-Geräts. Hinweise dazu finden Sie in der jeweiligen Bedienungsanleitung.
  3. Hörgerät auswählen und Verbindung testen. Wählen Sie Ihr Hörgerät aus der Liste der verfügbaren Geräte aus, bestätigen Sie die Kopplung und prüfen Sie den Klang.

So genießen Sie Audiosignale direkt über Ihre Hörgeräte – klar, komfortabel und optimal auf Ihr persönliches Hörvermögen abgestimmt.

Sie haben weitere Fragen zu Hörgeräten mit Bluetooth oder wollen ein Modell unverbindlich testen? Kommen Sie in eine unserer Filialen, wir beraten Sie gerne.

Wie oft bekommt man neue Hörgeräte?

Nach 6 Jahren ist die Hörgerät-Nutzungsdauer bei diesem Mann überschritten und er bekommt Ersatz.

Nutzungsdauer und Kostenübernahme

Hörgeräte sind für viele Menschen eine wichtige Investition – nicht nur finanziell, sondern vor allem für mehr Sicherheit, Komfort und Lebensqualität im Alltag. Umso verständlicher ist die Frage: Wie lange kann ich mich auf mein Hörgerät verlassen und wann wird ein Wechsel sinnvoll?

Die Hörgeräte-Nutzungsdauer wird dabei durch mehrere Aspekte beeinflusst:

  • die technische Haltbarkeit,
  • die individuelle Veränderung des Hörbedarfs
  • und die Kostenübernahme der Krankenkassen.

In diesem Beitrag geben wir Ihnen eine klare Orientierung: Zuerst schauen wir darauf, wie lange Hörgeräte technisch „durchhalten“ und welche Faktoren die Lebensdauer beeinflussen. Danach erklären wir, woran Sie erkennen, dass ein neues Hörgerät sinnvoll oder notwendig wird – auch wenn das aktuelle noch funktioniert. Und schließlich beantworten wir eine der häufigsten Fragen: Wie oft beteiligt sich die Krankenkasse an neuen Hörgeräten?

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Wie lange halten Hörgeräte?

Billige Elektronik aus dem Internet steht im Ruf, kaum die Gewährleistungsfristen zu erreichen, bevor die Nutzungsdauer aufgrund von Defekten endet. Das kann auch auf Hörhilfen zutreffen. Hochwertige Hörgeräte aus dem Fachhandel halten dagegen zuverlässig mehrere Jahre. In unseren Filialen warten wir teilweise Hörhilfen, die bereits seit mehr als zehn Jahren im Einsatz sind.

Wichtig für eine lange Lebensdauer ist dabei – neben der Qualität des Hörgeräts – vor allem der pflegliche Umgang. So sollten die Hörgeräte nicht mechanisch belastet werden (z. B. durch Herunterfallen). Außerdem sollten Sie Ihre Hörgeräte richtig reinigen, sie trocken halten und sie regelmäßig warten lassen. Die Wartungskosten übernimmt dabei in der Regel Ihre Krankenkasse.

Moderne Hörgeräte sind außerdem meist modular aufgebaut. Wird ein Bauteil beschädigt, lässt sich das Hörgerät daher in der Regel reparieren und dessen Lebensdauer damit verlängert werden. Gerade bei Hörgeräten mit Akku kann ein Austausch des gealterten Akkus sinnvoll sein; in vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse auch hier die Kosten für nicht selbst verschuldete Reparaturen.

Wann braucht man ein neues Hörgerät?

Auch wenn das Hörgerät das Ende seiner Lebensdauer noch nicht erreicht hat, kann es sein, dass der Träger ein neues Hörgerät benötigt. Ursachen dafür können ein weiter verschlechtertes Hörvermögen oder Veränderungen am Ohr sein. Gerade bei kleinen Im-Ohr-Hörgeräten kann es vorkommen, dass ihre Leistung bei zunehmender Schwerhörigkeit nicht mehr ausreicht. Kinder-Hörgeräte dagegen werden durch das oft rasche Wachstum des Kindes schnell zu klein.

Wenn Sie mit Ihrem Hörgerät nicht mehr richtig hören oder das Hörgerät nicht mehr passt, sollten Sie zunächst in Ihre Hörakustiker-Filiale kommen. In vielen Fällen lässt sich das Problem durch eine Nachjustierung des Prozessors, durch eine Anpassung der Otoplastik oder durch eine Reparatur lösen. Auch hierfür übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten.

Wie oft zahlt die Krankenkasse neue Hörgeräte?

Mit einer Hörgerät-Kostenübernahme durch die Krankenkasse für ein neues Hörgerät könne gesetzlich Versicherte je nach Krankenkasse nach 6 Jahren rechnen. In Ausnahmefällen können Patienten ein neues Hörgerät auch vor Ablauf von 6 Jahren bekommen. Das gilt insbesondere dann, wenn das alte Modell nicht mehr ausreichend an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden kann. Verschlechtert sich die Schwerhörigkeit stark, dann reicht in manchen Fällen die Leistung des alten Hörgeräts nicht mehr aus. In diesem Fall sollte das konkret in der Verordnung durch den HNO-Arzt vermerkt sein.

Wie oft braucht man neue Ohrpassstücke?

Ohrpassstücke sind grundsätzlich sehr langlebig – vorausgesetzt, sie werden regelmäßig gereinigt und nicht mechanisch beschädigt. Trotzdem lohnt es sich, etwa alle zwei Jahre gemeinsam zu prüfen, ob die Otoplastik noch optimal sitzt und dicht abschließt. Denn schon kleine Veränderungen am Material oder am Sitz können sich auf den Hörkomfort und das Sprachverstehen auswirken.

Bei Kindern – und auch bei Erwachsenen, wenn sich der Gehörgang verändert (z. B. durch Gewichtsveränderungen, Narben, häufige Entzündungen oder einfach durch natürliche Veränderung) – kann deshalb ein häufigerer Austausch notwendig sein. Die gute Nachricht: In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für neue Ohrpassstücke, wenn sie medizinisch bzw. aus versorgungstechnischen Gründen notwendig sind. Bei speziellen Materialien oder Sonderwünschen kann allerdings auch ein Eigenanteil entstehen. Gerne beraten wir Sie dazu im Rahmen eines kurzen Checks in Ihrer Filiale.

Autor: Redaktion HörWelt

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Hörgeräte für Senioren

Ein Mann lächelt beim Test von Hörgeräten für Senioren, als er erfährt, dass Hörgeräte für Rentner nicht viel kosten müssen.

Funktionsweise, Aufbau und Arten von Hörgeräten

Gutes Hören ist wichtig für das soziale Leben und die eigenständige Teilnahme am Straßenverkehr. Damit leisten Hörgeräte einen wichtigen Beitrag gegen Einsamkeit, sozialen Rückzug und mangelnde Mobilität. Gleichzeitig haben manche Senioren Schwierigkeiten mit der Bedienung der kleinen und teilweise komplexen Hörhilfen. Da sich viele ältere Menschen erst sehr spät für ein Hörgerät entscheiden, kämpfen sie zudem zunächst oft mit den Folgen der jahrelangen Hörentwöhnung. Hier erklären wir, wie man die besten Hörgeräte für Senioren findet, was Hörgeräte kosten und beantworten andere Fragen rund um Hörgeräte für Senioren.

Die für Senioren gute Nachricht vorab: Da Schwerhörigkeit vor allem bei älteren Menschen auftritt, sind die meisten unserer Kunden 60 bis 70 Jahre alt, wenn sie zum ersten Mal ein Hörgerät bekommen. Aber auch 90-Jährige betreuen wir in unseren Filialen. Daher sind die meisten Hörgeräte auf den Bedarf von Senioren zugeschnitten.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

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Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Was sind die besten Hörgeräte für Senioren?

Ältere Menschen sind genauso vielfältig wie junge. Daher haben auch die Best Ager ganz unterschiedliche Anforderungen an ihre Hörgeräte und folglich gibt es nicht das eine „beste Hörgerät für Senioren“. Was es gibt, ist das beste Hörgerät für den jeweiligen Kunden. Unsere Hörakustiker beraten Senioren gerne, wenn es darum geht, das optimale Hörgerät zu finden. Hier eine Auswahl an Punkten, auf die wir bei der Suche nach dem besten Hörgerät für Senioren besonders achten:

  • Bei manchen älteren Menschen lässt nicht nur das Gehör nach, sondern auch Sehvermögen und Feinmotorik. In diesem Fall empfehlen wir Hörgeräte mit großen Bedientasten. Außerdem macht es oft Sinn, wenn sich Senioren für ein Hörgerät mit Akku entscheiden. So entfällt der regelmäßige Batteriewechsel.
  • Viele Senioren tragen neben dem Hörgerät auch eine Brille. In diesem Fall empfehlen wir geeignete Hörgeräte für Brillenträger.
  • Bei fortschreitendem Hörverlust werden Geräte mit höherer Leistung nötig. Dabei handelt es sich häufig um Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte. Bei leichtem Hörverlust kommen aber auch für Senioren Im-Ohr-Hörgeräte infrage.
  • Bei sturzgefährdeten Senioren und Menschen mit nachlassender Feinmotorik empfehlen wir außerdem robustere Modelle, die auch einen Sturz oder ein Fallenlassen leicht überstehen.
  • Für Schwerhörige, die sich mit moderner Technik schwertun, haben wir auch einfachere, leicht zu bedienende Hörgeräte. Alternativ bieten sich auch High-End-Hörgeräte an, die sich automatisch an die jeweilige Situation anpassen und daher kaum noch vom Kunden eingestellt werden müssen.
  • Viele moderne Hörgeräte lassen sich inzwischen auf Wunsch auch über Smartphones steuern. Für viele Senioren ist das eine Erleichterung, da die Smartphone-Apps normalerweise große, leicht zu erkennende Bedienelemente für die Steuerung haben. Für ältere Menschen ohne Smartphone gibt es aber auch noch klassische Hörgeräte mit Knöpfen.
  • Bei manchen älteren Menschen schreitet die Schwerhörigkeit stark voran. Daher sollten Betroffene eher zu Hörgeräten greifen, die noch eine Leistungsreserve haben.

Natürlich treffen nicht alle diese Punkte auf jeden älteren Menschen zu – und wenn, dann nicht im gleichen Ausmaß. Daher erfassen unsere Hörakustiker die Situation der Kunden immer im persönlichen Gespräch. Nicht immer lassen sich alle Anforderungen unter einen Hut bringen. Gemeinsam mit den Kunden finden wir aber ein möglichst ausgewogenes Modell.

Gut zu wissen: Bekommen ältere Menschen erst nach jahrelangem, schleichendem Hörverlust ein Hörgerät, leiden sie oft an den Folgen von Hörentwöhnung. In solchen Fällen bieten wir auch für Senioren Hörtrainings an.

Was kostet ein Hörgerät?

Die Kosten für ein Hörgerät hängen vor allem davon ab, für welches Modell man sich entscheidet. So gibt es sogenannte Nulltarif-Hörgeräte, bei denen der Zuschuss der Krankenkasse die Kosten abdeckt. Gesetzlich Versicherte müssen dann nur 10 € Zuzahlung tragen. Solche Kassenmodelle sind auch für ältere Menschen völlig ausreichend.
Höherwertige Hörgeräte mit mehr Funktionen oder besserem Aussehen können andererseits auch ein paar Tausend Euro kosten.

Gut zu wissen: Die Krankenkassen übernehmen auch weitgehend die regelmäßige Wartung und Nachjustierung von Hörgeräten. Gerade für Senioren mit fortschreitender Hörminderung kann eine solche Anpassung der Hörhilfe sehr wichtig sein. Unsere Hörakustiker übernehmen die Wartung und Nachjustierung der Hörgeräte gerne für Sie.

Gibt es spezielle Hörgeräte für 90-Jährige bzw. sehr alte Menschen?

Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen Hörgeräten für 90-jährige oder noch ältere Menschen und anderen Hörgeräten. Unsere Hörakustiker passen ihre Empfehlung für die besten Hörgeräte für Senioren immer an die Bedürfnisse und Fähigkeiten des einzelnen Kunden an.

Ein 90-Jähriger probiert aus, was die besten Hörgeräte für Senioren sind.

Gibt es spezielle Hörgeräte für Demenzkranke?

Ein unbehandelter Hörverlust kann ein Risikofaktor für die Entwicklung von Demenz sein, aber grundsätzlich haben Demenz und Alzheimer wenig mit Hörminderungen zu tun. Deshalb gibt es auch keine speziellen Hörgeräte für Demenzkranke. Allerdings gibt es einige Dinge, die Demenzkranken und ihren Angehörigen das Leben mit dem Hörgerät erleichtern:

  • Demenzkranke und Menschen mit Alzheimer haben normalerweise Probleme, die Bedienung komplexer Hörgeräte zu erlernen bzw. sich ihre Funktionsweise zu merken. Daher machen bei Demenzkranken Hörgeräte mit einfacher Bedienung Sinn. Beispielsweise können Hörgeräte mit automatischer Anpassung an die Situation eine Option sein.
  • Viele an Demenz erkrankte Menschen sind selbst nicht mehr in der Lage, ihr Hörgerät anzulegen und zu bedienen. Deshalb weisen unsere Hörakustiker auf Wunsch auch Angehörige oder Pflegekräfte in die Bedienung der Hörgeräte ein.
  • Demenzkranke vergessen häufiger, wo sie ihr Hörgerät abgelegt haben – und sie lagern sie teilweise auch an sehr ungewöhnlichen Orten. Für solche Fälle bieten wir Hörgeräte mit einer Ortungsfunktion an. Angehörige können die Hörhilfen dann mit dem Smartphone finden.

Was ist der Unterschied zwischen Hörhilfen, Hörgeräten und Hörverstärkern für Senioren?

Hörhilfen sind ein allgemeiner Sammelbegriff, der unter anderem Hörgeräte, Cochlea-Implantate und Hörverstärker umfasst. Bei Hörverstärkern für Senioren handelt es sich um einfache Hörhilfen, die das tun, was ihr Name sagt: Sie verstärken Töne, bevor sie zum Ohr gelangen. Das tun sie meist unabhängig von der Tonhöhe oder von der Lautstärke. Eine zufallende Tür wird also genauso verstärkt wie ein Flüstern.

Gerade bei Senioren ist der Hörverlust in verschiedenen Tonhöhen aber meist unterschiedlich stark ausgeprägt. Schwerhörigkeit beginnt meist bei höheren Frequenzen. Daher helfen einfache Hörverstärker für Senioren nur bedingt, da sie beispielsweise einen brummenden Diesel-Motor – den ältere Menschen oft auch ohne Hörgerät noch gut wahrnehmen könnten – genauso verstärken wie eine hohe Kinderstimme.

Moderne Hörgeräte dagegen können so eingestellt werden, dass sie verschiedene Frequenzbereiche individuell verstärken. Außerdem lassen sie sich an die jeweilige Situation anpassen, beispielsweise mit eigenen Programmen für Gespräche, Teilnahme am Straßenverkehr oder Konzerte. Darüber hinaus können Hörgeräte für Senioren auch so eingestellt werden, dass laute Geräusche weniger verstärkt oder sogar gedämpft werden. Dadurch kann weiteren Schäden am Gehör vorgebeugt werden.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

Gemeinsam finden wir die für Sie passende Hörlösung!
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Arten von Hörgeräten

Modelle, Unterschiede und Auswahlkriterien

Viele Kunden, die mit ihrer Hörminderung zum ersten Mal zu uns kommen, fragen sich, welche Arten von Hörgeräten es gibt. Und vor allem: Welches ist das Richtige für sie? Alleine die vielen Abkürzungen für die Bauform – HDO, RIC, IDO, ITE, ITC, CIC, IIC – sorgen für Verwirrung. Wir klären hier auf über

In einem anderen Beitrag gehen wir näher auf Funktionsweise und Aufbau von Hörgeräten ein.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

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Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Arten von Hörgeräten nach Bauform

Klassische Hörgeräte gibt es hauptsächlich in zwei verschiedenen Bauformen: Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HDO) und Im-Ohr-Hörgeräte (IDO). Beide haben jeweils ihre Vorteile und Nachteile.

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte werden hinter dem Ohr getragen. Durch einen über das Ohr führenden Bügel gelangt der verstärkte Schall in den Gehörgang. Dabei gibt es zwei Varianten:

  • Schlauch-Hörgeräte haben ihren Lautsprecher im Gehäuse hinter dem Ohr. Der Ton wird durch einen dünnen Schlauch in den Gehörgang geleitet.
  • Bei Ex-Hörer-Hörgeräten gelangt das Signal über einen Draht in den Gehörgang. Dort befindet sich dann der Lautsprecher („Hörer“). Diese Hörgeräte werden auch als RIC-Hörgeräte bezeichnet („Receiver In the Canal“).
Klassiker unter den Arten von Hörgeräten: Ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HdO) wird von einem Mann eingesetzt.
Klassiker unter den Arten von Hörgeräten: Ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HdO) wird von einem Mann eingesetzt.

Ex-Hörer-Hörgeräte haben in der Regel einen etwas besseren Klang und weniger Verzerrung. Zudem entstehen hier kaum Rückkopplungen, die sonst unterdrückt werden müssten und das Hörgerät hinter dem Ohr fällt etwas kleiner aus.

Im-Ohr-Hörgeräte sind so klein, dass sie ganz oder teilweise in den Gehörgang gesteckt werden können. IDO-Hörgeräte sind nicht nur unauffälliger als HDO-Hörgeräte, sondern eignen sich auch eher als Hörgeräte für Brillenträger oder beim Sport. Viele Nutzer empfinden den Schall bei dieser Art von Hörgeräten als natürlicher, da der Ton – wie beim natürlichen Hören – innerhalb der Ohrmuschel aufgenommen wird. Andererseits ist bei Im-Ohr-Hörgeräten der Fremdkörper im Ohr größer und sie sind kaum als Hörgeräte für sehr enge Gehörgänge geeignet. Einige Kunden berichten zudem von einer vermehrten Ansammlung von Ohrenschmalz und einem stärkeren Reinigungsbedarf. Im-Ohr-Hörgeräte haben außerdem meist eine beschränkte Leistung, sodass sie sich nicht für starken Hörverlust eignen. Von Im-Ohr-Hörgeräten gibt es mit abnehmender Größe folgende Unterarten:

Gehört zu den wichtigsten Arten von Hörgeräten: Ein Im-Ohr-Hörgerät (IDO), hier das Siya IICs von Oticon.
Gehört zu den wichtigsten Arten von Hörgeräten: Ein Im-Ohr-Hörgerät (IDO).
  • Wird nur von „Im-Ohr-Hörgeräten“ gesprochen, sind oft Geräte gemeint, die einen Teil der Ohrmuschel ausfüllen. Dadurch sind sie etwas weniger dezent als andere IDO-Hörgeräte. Alternative Bezeichnungen sind ITE-Hörgeräte („In-The-Ear“) oder Concha-Hörgeräte.
  • ITC-Hörgeräte („In-The-Canal“) sitzen vollständig im Gehörgang. Sie schließen mit dem Ende des Gehörgangs ab, sind also noch erkennbar – ähnlich wie ein Ohrstöpsel für den Gehörschutz.
  • CIC-Hörgeräte („Completely-In-The-Canal“) werden tiefer ins Ohr gesteckt und befinden sich dann vollständig im Gehörgang. Sie sind nur sichtbar, wenn man direkt in das Ohr hineinsieht.
  • IIC-Hörgeräte („Invisible-In-The-Canal“) sitzen sehr tief, etwa bis zur zweiten Krümmung des Gehörgangs. Sie sind selbst bei einem direkten Blick ins Ohr nicht zu sehen.

Die kleineren Varianten von IDO-Hörgeräten verfügen über einen Nylonfaden, der noch aus dem Ohr herausragt. Damit lassen sie sich wieder entfernen. Generell kann man sagen, dass mit der Größe des Hörgeräts auch der Leistungsumfang abnimmt. Je kleiner das Hörgerät ist, desto kleiner fallen auch die Batterien und damit ihre Laufzeit aus. Außerdem haben kleinere Geräte in der Regel auch weniger Verstärker-Leistung, Prozessoren mit weniger ausgefeilten Filterfunktionen und auch Zusatzoptionen wie Bluetooth, Induktionsspulen oder Tasten können wegfallen.

Besondere Arten von Hörgeräten

Grundsätzlich kann man die Technik eines Hörgeräts auch im Bügel einer Brille („Hörbrille“) oder in einem Schmuckstück (z.B. einem großen Ohrring) unterbringen. Bei Concha-Hörgeräten ist es auch möglich, die Außenfläche zu dekorieren. Insgesamt haben sich solche besonderen Bauformen bei klassischen Hörgeräten aber nicht durchgesetzt.

Beispiel für ungewöhnliche Arten von Hörgeräten: Eine blaue Schmuck-Otoplastik mit Strasssteinen.
Beispiel für ungewöhnliche Arten von Hörgeräten: Eine blaue Schmuck-Otoplastik mit Strasssteinen.

Daneben gibt es auch spezielle Hörgeräte für Patienten, bei denen es nicht reicht, nur mehr Schall in den Gehörgang zu bringen. Beispiele dafür sind:

  • Implantierte oder aufgeklebte Knochenleitungshörgeräte (bzw. knochenverankerte Hörgeräte) umgehen den Gehörgang und teilweise auch das Mittelohr und übertragen die Schallwellen über den Schädelknochen zum Trommelfell bzw. zum Innenohr. Dies kann beispielsweise bei verlegtem Gehörgang oder bei einer Mittelohrentzündung nötig sein.
  • Implantierte Mittelohrhörgeräte übertragen den Schall ebenfalls direkt an das Innenohr oder an die Gehörknöchelchen.
  • Cochlea-Implantate (CI) stimulieren mit elektrischen Impulsen den Hörnerv. Sie ersetzen die Funktion der Hörschnecke (Cochlea).
  • Hirnstamm-Implantate kommen bei geschädigtem Hörnerv zum Einsatz. Hier wird das akustische Signal direkt als elektrischer Impuls ins Gehirn eingespeist.

Wenn Sie ein solches spezielles Hörgerät benötigen, sollten Sie sich an Ihren HNO-Arzt wenden. Sie werden in der Regel in spezialisierten Kliniken implantiert. Unsere Hörakustiker helfen anschließend bei der Einstellung und Wartung der Geräte.

Beispiel für ungewöhnliche Arten von Hörgeräten: Ein Mädchen mit einem Cochlea-Implantat. Das rosa Plättchen im Haar enthält u.a. das Mikrofon.
Beispiel für ungewöhnliche Arten von Hörgeräten: Ein Mädchen mit einem Cochlea-Implantat. Das rosa „Plättchen“ im Haar enthält u.a. das Mikrofon.

Hörgeräte-Arten nach Methode der Signalverarbeitung: digital oder analog

Die meisten modernen Hörgeräte sind heute digital, nicht zuletzt, weil Versicherte nur für digitale Hörgeräte einen Zuschuss von der Krankenkasse bekommen. Das bedeutet, dass der Schall zunächst in Daten umgewandelt wird. Der sogenannte Prozessor ist ein winziger Computer, der diese Daten analysiert, filtert und selektiv die Lautstärke anpasst. Anschließend wird vom Lautsprecher der gefilterte und verstärkte Schall ausgegeben.

Bei analogen Hörgeräten werden die vom Mikrofon aufgenommenen elektrischen Signale nicht digitalisiert, sondern lediglich (selektiv) verstärkt und dann über den Lautsprecher ausgegeben.

Digitale Hörgeräte bieten deutlich bessere Möglichkeiten, Störgeräusche herauszufiltern und das Hörerlebnis an die jeweilige Situation anzupassen. Allerdings haben digitale Hörgeräte eine leichte Latenz. Das heißt, dass der verstärkte Schall das Ohr mit einer minimalen Verzögerung erreicht. Daher haben analoge Hörgeräte eine Nische beispielsweise bei Orchestermusikern.

Hörgeräte: Arten von Ohrstücken

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte können grundsätzlich mit einem standardisierten Schirmchen („Dome“) als Ohrstück getragen werden. Ähnlich wie bei In-Ear-Kopfhörern sitzen diese aber meist nicht optimal. Dadurch können sie leicht herausfallen oder unnötig drücken.

Als Hörakustiker empfehlen wir daher die Verwendung einer individuellen Otoplastik. Diese wird nach einem Abdruck des Ohrs gefertigt und an die Ansprüche des Kunden angepasst. Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten für Ohrpasstücke mit einem Festbetrag, wobei je nach Ausführung, kosmetischen Ansprüchen und persönlichen Hör-Wünschen auch eine Zuzahlung des Kunden möglich sein kann.

Im-Ohr-Hörgeräte werden in der Regel mit einer individuellen Otoplastik getragen. Ohne Anpassung würden sie schlecht sitzen und leicht herausfallen oder sie wären unangenehm zu tragen.

Eine wichtige Unterscheidung bei den Arten von Hörgeräten: Mit einer Otoplastik (wie hier dargestellt) oder ohne.
Eine wichtige Unterscheidung bei den Arten von Hörgeräten: Mit einer Otoplastik (wie hier dargestellt) oder ohne.

Arten von Hörgeräten nach der Versorgung

Die Art des Hörgeräts lässt sich schließlich auch danach unterscheiden, ob es sich um eine offene Versorgung oder eine geschlossene Versorgung handelt:

Bei einer offenen Versorgung sind noch größere Durchgänge in den Gehörgang offen. Das erleichtert nicht nur die Belüftung des Ohrs, sondern ermöglicht auch ein „natürliches Hören“ am Hörgerät vorbei.

Bei der geschlossenen Versorgung wird der Gehörgang durch das Hörgerät weitgehend verschlossen. Kleinere Öffnungen zur Belüftung bleiben zwar offen, der Luftaustausch ist aber stark eingeschränkt. Der Nutzer hört dann praktisch nur noch über das Hörgerät. Letzteres kann insbesondere bei Hörgeräten mit starker Latenz von Vorteil sein, da so keine zeitversetzten Doppelgeräusche am Trommelfell ankommen.

Bei Im-Ohr-Hörgeräten handelt es sich um eine geschlossene Versorgung, bei Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten mit maßgefertigter Otopastik sind sowohl offene also auch geschlossene Versorgungen möglich. Welche Variante geeignet ist, hängt von der Art des Hörverlustes und den individuellen Bedürfnissen des Trägers ab. Hörgeräte-Schirmchen, die sogenannten Domes, gibt es ebenfalls offen oder geschlossen. Wie bereits erwähnt, raten wir zu maßgefertigten Ohrpasstücken, da diese gegenüber Domes Vorteile aufweisen: Höherer Tragekomfort, sicherer Sitz, bessere Schalldämmung und höhere Langlebigkeit.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

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Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Wie funktioniert ein Hörgerät?

Hörgerät-Aufbau: Explosionsmodell eines ReSound LiNX 3D

Funktionsweise, Aufbau und Arten von Hörgeräten

Moderne Hörgeräte helfen Menschen mit Hörminderung oder Schwerhörigkeit dabei, im Alltag trotz Hintergrundgeräuschen Gesprächen zu folgen und sich im Verkehr auch mit dem Gehör zu orientieren. Dazu müssen sie mehr leisten als eine reine Hörverstärkung. Aber wie funktioniert ein Hörgerät und wie ist es aufgebaut? Hier erklären wir Aufbau und Funktionsweise von klassischen Hörgeräten. Spezialanwendungen wie Knochenleitungshörgeräte oder Cochlea-Implantate haben eine ganz andere Funktionsweise und werden hier daher nicht behandelt.

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Aufbau Hörgeräte

Klassische Hörgeräte bestehen aus mindestens einem Mikrofon, einem Prozessor (teilweise auch noch als Verstärker bezeichnet) und einem Lautsprecher. Außerdem benötigen Hörgeräte eine Batterie oder einen Akku, um zu funktionieren. Optional können Hörgeräte über Bedientasten, Bluetooth-Verbindungen, Induktionsspulen für Telefon und induktive Höranlagen sowie weitere Komponenten verfügen. Die Komponenten werden von einem Gehäuse geschützt.

Zur individuellen Anpassung an das Ohr kann eine Otoplastik verwendet werden. Der genaue Aufbau des Hörgeräts hängt von der Bauform ab:

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte: Aufbau

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte integrieren fast alle Komponenten der Hörhilfe in einem Gehäuse hinter dem Ohr. Sie haben oft mehr als nur ein Mikrofon. Dabei gibt es zwei Varianten:

  • Bei Schallschlauch-Hörgeräten ist auch der Lautsprecher im Gehäuse untergebracht. Der Schall wird von dort über den namensgebenden Schallschlauch ins Ohr geleitet.
  • Bei RIC-Hörgeräten (Receiver-in-Channel) ist der Lautsprecher dagegen in der Otoplastik oder in einem Fixierschirm im Ohr untergebracht. Die Verbindung zum Hörgerät erfolgt über ein Kabel.
Aufbau eines Hörgeräts (hinter dem Ohr): Beschriftet sind Mikrofon, LED, Multifunktionstaster, Griff für Batteriefach, Batteriefach, Lautsprecher und Cerumenschutz.

Im-Ohr-Hörgeräte: Aufbau

Auch Hörgeräte, die im Ohr getragen werden, haben grundsätzlich alle Komponenten, die auch Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte besitzen – nur dass sie alle in der Otoplastik und damit im Ohr Platz finden müssen. Das Mikrofon ist dabei außen angebracht, der Lautsprecher innen. Im-Ohr-Hörgeräte haben an der Außenseite außerdem normalerweise einen Zugfaden, mit dem man sie wieder aus dem Ohr herausziehen kann. Darüber hinaus verfügen Im-Ohr-Hörgeräte über eine Belüftung, die den Tragekomfort erhöht und beispielsweise den sogenannten Okklusionseffekt verhindert.

Aufgrund der geringen Größe verzichten viele Im-Ohr-Hörgeräte auf Tasten für die Bedienung. Teilweise fallen auch andere optionale Elemente wie eine Induktionsspule weg.

So funktioniert ein Hörgerät:

Die Grund-Funktion von Hörhilfen ist einfach: Das Mikrofon zeichnet die Geräusche der Umgebung auf und der Lautsprecher beschallt das Trommelfell mit dem verstärkten Ton. Den Unterschied zwischen echten Hörgeräten und einfachen Hörverstärkern macht der zwischen Mikrofon und Lautsprecher geschaltete Prozessor. Der Prozessor eines Hörgeräts kann deutlich mehr als ein einfacher Verstärker:

  • Anhand eines Audiogramms stellt der Hörakustiker fest, wie stark die Hörschädigung in verschiedenen Tonhöhen bzw. Frequenzbereichen ausgeprägt ist. Frequenzen mit schwächerem Hörvermögen werden vom Hörgerät mehr verstärkt.
  • Für jede Tonhöhe wird auch eine „Unbehaglichkeitsschwelle“ ermittelt, ab der ein Ton für den Menschen zu laut ist. Gut eingestellte Hörgeräte überschreiten diese Unbehaglichkeitsschwelle nicht.
  • Bei sehr starker Schwerhörigkeit in bestimmten Frequenzbereichen können Hörgeräte auch eine Frequenzverschiebung vornehmen. Dann können beispielsweise hohe Stimmen tiefer klingen, sodass sie wieder wahrgenommen werden.
  • Störgeräusche und Rückkopplungseffekte werden herausgefiltert.
  • Für verschiedene Situationen – beispielsweise Gespräche mit Hintergrundlärm oder Teilnahme am Straßenverkehr – gibt es unterschiedliche Hörprogramme mit angepassten Filtern. Hochwertige Hörgeräte haben auch eine Funktion zur automatischen Erkennung der Situation und wechseln selbst zwischen den Hörprogrammen.

Um diese Funktionen zu gewährleisten, sind Hörgeräte heute kleine, hoch spezialisierte Computer. Die Schallsignale werden daher auch nicht mehr analog verarbeitet und verstärkt, sondern digital.

Hörgeräte für sehr enge Gehörgänge

Zwei Frauen sehen sich an, die vordere Frau trägt ein Hörgeräte für sehr kleine Gehörgänge.

HDO-Hörgeräte mit Schlauch und mehr.

Einige Schwerhörige haben einen verengten Gehörgang, in manchen Fällen ist das sogar einer der Gründe für die Hörschädigung. Beim Gedanken an alte Hörhilfen oder In-Ear-Kopfhörer fragen sich manche Betroffene, ob es auch Hörgeräte für sehr enge Gehörgänge gibt. Als Hörakustiker können wir hier Entwarnung geben: Es gibt für fast jeden Menschen ein Hörgerät, das bequem und ohne Druckstellen zu tragen ist und dabei seinen Zweck erfüllt. Unsere Pädakustik-Filialen versorgen sogar Kleinkinder mit Hörgeräten.

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Wichtig ist dabei: Im Gegensatz zu klassischen Kopfhörern oder Hörverstärkern von der Stange werden moderne Hörgeräte individuell an das Ohr und den Gehörgang des Kunden angepasst. Die dafür eingesetzte Otoplastik basiert auf einem Abdruck vom Ohr. Unsere Hörgeräteakustiker nehmen Abdrücke und beraten selbstverständlich auch zur Wahl des optimalen Hörgeräts für sehr enge Gehörgänge. Wie klein dieser Otoplastik ausfallen kann, hängt von der Art des eingesetzten Hörgeräts ab:

Im-Ohr-Hörgeräte werden ins Ohr eingeführt. Dabei gibt es verschiedene Varianten. Die gesamte Technik dieser Hörgeräte oder zumindest ein Großteil davon wird im Gehörgang untergebracht. Damit eignen sich die meisten Modelle eher nicht als Hörgeräte für sehr enge Gehörgänge.

Bei Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten (HDO) findet sich die Technik überwiegend in einem kleinen Gehäuse, das hinter der Ohrmuschel versteckt wird. Dort befinden sich insbesondere Batterie, Mikrofon, Verstärker, Steuerung, Bedienelemente und gegebenenfalls die Bluetooth-Verbindung. Für Schwerhörige mit kleinen Gehörgängen ist vor allem relevant, wo sich der Lautsprecher befindet:

  • Der Lautsprecher kann sich in der Otoplastik und damit im Ohr befinden. Da die Lautsprecher relativ klein sind, eignen sich solche Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte grundsätzlich auch für Menschen mit engen Gehörgängen.
  • Der Lautsprecher kann sich im Gehäuse hinter dem Ohr befinden. Der Schall wird dann durch einen dünnen Schlauch ins Ohr geleitet. Damit kann die Otoplastik noch kleiner ausfallen. Solche Modelle eignen sich auch gut als Hörgerät für sehr enge Gehörgänge.

Ist der Gehörgang extrem verengt oder ganz geschlossen, kann es sein, dass gar kein Platz mehr ist, um einen Teil des Hörgeräts in das Ohr einzuführen – oder dass der Schall auch mit Hörgerät nicht mehr am Trommelfell ankommt. In solchen Fällen können Hörgeräte eingesetzt werden, die auch verwendet werden, wenn das Trommelfell oder die Knöchelchen im Mittelohr funktional eingeschränkt sind: Knochenleitungshörgeräte leiten durch implantierte oder hinter dem Ohr aufgeklebte Lautsprecher den Schall direkt in den Schädelknochen. So gelangt der Schall unter Umgehung des verengten Gehörgangs zum Innenohr.

Gut zu wissen: Sehr enge Gehörgänge können auch ohne Schwerhörigkeit negative Folgen haben, beispielsweise die Ansammlung von Ohrenschmalz oder Entzündungen. Außerdem können sie ein Krankheits-Symptom sein, beispielsweise für eine Gehörgangsexostose („Surfer’s Ear“), eine meist gutartige Wucherung. Wer ohnehin gerade beim HNO-Arzt ist, um sich ein Hörgerät verordnen zu lassen, sollte den verengten Gehörgang daher ansprechen und sich untersuchen sowie beraten lassen.

Hörgeräte & Krankenkasse:

2-Euro-Münzen und Krankenkassen-Karten von AOK, Techniker Krankenkasse (TK), BKK und IKK: Viele Hörgeräte gibt es schon für 10 € Zuzahlung, weil der Zuschuss für diese Kassenmodelle bzw. Nulltarif-Hörgeräte hoch genug ist.

Kostenübernahme, Zuschuss, Zuzahlung, Preise und mehr

In der täglichen Beratung hören wir häufig von Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen wie AOK, Techniker Krankenkasse (TK), Barmer, DAK, IKK oder KKH oft besorgte Fragen zu Preisen, Zuzahlungen, Kostenübernahme und Zuschüssen bei Hörgeräten.

Wir klären hier die wichtigsten Fragen zu Hörgeräten und Krankenkassen. Grundvoraussetzung für alle Kassenleistungen ist dabei eine Verordnung vom HNO-Arzt.

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Wie viel Zuschuss gibt es für Hörgeräte von der Krankenkasse?

Die Zuschüsse für Hörgeräte unterscheiden sich etwas zwischen den Krankenkassen. Daher kann es sein, dass Versicherte von den verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen unterschiedliche Leistungen erhalten. Pro Gerät liegen die Zuschüsse aktuell meist zwischen 600 und 800 €. Hinzu kommen außerdem Pauschalen für Otoplastik und Reparaturen.

Der Zuschuss von der Krankenkasse schließt auch Beratung, Anpassung, Einstellung, Wartung und Reinigung für 6 Jahre ein.
Die Kosten für Hörgeräte-Batterien sind nicht vom Krankenkassen-Zuschuss abgedeckt. Eine Ausnahme bilden dabei Versicherte unter 18 Jahren.

Wie viel Zuzahlung wird für das Hörgerät fällig?

Grundsätzlich verlangen gesetzliche Krankenkassen 10 € Zuzahlung für Hörgeräte. Diese entfällt lediglich bei Kinder-Hörgeräten und bei Personen, die von gesetzlichen Zuzahlungen befreit sind. Wünscht der Versicherte ein hochwertigeres Hörgerät – beispielsweise mit mehr Komfortfunktionen oder dezenterem Aussehen – und überschreitet der Preis dafür den Zuschuss der Krankenkasse, muss er die Differenz selbst zahlen.

Gibt es überhaupt Nulltarif-Hörgeräte bzw. Kassenmodelle?

Der Zuschuss der Krankenkasse muss eine ausreichende Hörversorgung abdecken. Daher gibt es – abgesehen von den 10 € Zuzahlung – auch „Nulltarif-Hörgeräte“. Diese Hörgeräte, die Seifert anbietet, sind grundsätzlich gute Geräte auf dem Stand der Technik, die im Alltag gut funktionieren.

Gibt es Hörgeräte mit Akku ohne Zuzahlung?

Hörgeräte mit eingebautem Akku sind praktisch, sparen Geld für Batterien und haben inzwischen auch eine ausreichend lange Laufzeit.

Die Basisversorgung mit zuzahlungsfreien Kassenmodellen sieht nur den Einsatz von auswechselbaren Batterien vor. Daher können wir aktuell keine Hörgeräte mit Akku ohne Zuzahlung anbieten. Für aufladbare Hörgeräte aus den höheren Leistungsklassen müssen Sie einen eigenen Anteil bezahlen. Dennoch kann sich die Investition lohnen, vor allem wenn Sie Wert auf eine komfortable Handhabung legen und gleichzeitig vom verbesserten Hörerlebnis einer höheren Leistungsklasse profitieren möchten.

Wie bekomme ich den Zuschuss für Hörgeräte von der Krankenkasse?

Versicherte haben nur dann einen Anspruch auf einen Zuschuss zum Hörgerät von der Krankenkasse, wenn der HNO-Arzt ein Hörgerät verordnet hat. Die Verordnung erfolgt nur, wenn der HNO-Arzt bei einem Hörtest mindestens auf einem Ohr eine Schwerhörigkeit feststellt.

Mit der Diagnose vom HNO-Arzt sowie einem zusätzlich durch uns durchgeführten Hörtest beraten Sie dann unsere Hörakustikerinnen und Hörakustiker vor Ort. Sie ermitteln gemeinsam mit Ihnen die am besten geeignete Hörlösung für Ihren Bedarf. Die am besten geeignete Bauart wie Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HdO), Im-Ohr-Hörgerät (IdO) oder RIC-Hörsystem wird dabei nach Ihren Bedürfnissen und Voraussetzungen festgelegt. Auch um alle Formalitäten mit Ihrer Krankenkasse kümmern sich unsere Hörakustikerinnen und Hörakustiker.

Hersteller, auf die wir vertrauen

Wir bieten ein umfangreiches Produktsortiment für Ihre persönlichen Ansprüche.

Wir führen nur besonders geeignete Markengeräte, die eine hohe Qualität hinsichtlich Tonschärfe, Passgenauigkeit und Funktionalität gewährleisten. Alle Markengeräte werden vorab geprüft und getestet.

Logo von Advanced Bionics, für die wir ein Hörgeräteakustiker und Händler vor Ort sind. AB stellt unter anderem Cochlea Implantate (CI) unter den Namen Marvel CI, Naida CI, Sky CI und AutoSense her.
Logo des Herstellers Cochlear, der Cochlea-Implantate (CI) unter den Namen Nucleus, Baha und Osia herstellt. Als Hörakustiker sind wir Ihr Cochlear-Parner vor Ort.
Logo von Humantechnik, einem Hersteller für Telefon-Hörverstärker, Blitzwecker, Vibrationswecker, TV-Hörsysteme, sowie Rauchmelder und Türklingeln mit optischen Signalen. Wir sind Ihr Humantechnik-Händler vor Ort.
MED EL Premium Servcie & Care Partner
Logo von Oticon Medical, einem CI-Hersteller. Als Cochlea Implantat Akustiker übernehmen wir in Ihrer Nähe Einstellung und Wartung der Implantate.
Logo von Phonak Hörgeräte. Untertitel: life is on. Als Hörakustiker für Phonak Hörgeräte übernehmen wir vor Ort Verkauf, Einstellung und Service für die Marken Virto, Audéo, CROS, Naída, Sky, Terra, Slim, Lyric, Virtus+
ReSound Hörgeräte-Logo. Als Akustiker in Ihrer Nähe übernehmen wir Verkauf, Beratung, Anpassung und Wartung von Produkten wie Auracast, ReSound GN, Nexia, Quattro NEO, Key, ENZO Q.
Logo von Sennheiser in-Ear. Wir sind der Hörgeräteakustiker in der Nähe, wenn es um Beratung, Verkauf,, Einstellung und Reparatur für Sennheiser geht.
Logo von Signia Hörgeräte. Für Produkte wie Styletto AX, Silk Charge&Go IX, Pure 312 AX, Insio IX, Active und Motion X stehen wir als Händler und Hörgeräteakustiker vor Ort zur Verfügung.
Logo von Widex Hörgeräte. Als Ihre Hörakustiker vor Ort übernehmen wir Beratung, Probetragen, Verkauf, Anpassung und Service für Marken wie SmartRIC, Moment Sheer und Magnify.

Brauche ich Hörgeräte?

Hörakustikerin beim Hörtest und in der Beratung mit dem Kunden

Wir haben die Antwort für Sie.

Bin ich schwerhörig?

Hörverlust erkennen: Anzeichen und Symptome

Hören bedeutet nicht nur Töne und Geräusche wahrzunehmen. Hören bedeutet auch ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein: Die Kommunikation mit unseren Mitmenschen, die Orientierung im Alltag, die vollständige Erfassung unserer Umwelt — für all dies brauchen wir ein gut funktionierendes Gehör.

Ein nachlassendes Hörvermögen kann viele Ursachen haben: Neben einer starken Lärmbelastung, einem Hörsturz oder einer Ohrentzündung auch die altersbedingte Minderung des Hörvermögens.

Mann hält mit leidendem Gesichtsausdruck Hand ans Ohr

Die fünf Anzeichen für einen Hörverlust

Ein Hörverlust entwickelt sich oft schleichend und wird erst nach Jahren vom Betroffenen zugegeben. Anhand der folgenden fünf Anzeichen erkennen Sie, dass Sie bald aktiv werden sollten und Hörgeräte möglicherweise für Sie infrage kommen.

1. Ihre Angehörigen behaupten, Sie hören schlechter.
Haben Ihre Enkel oder Kinder Sie schon häufiger darauf aufmerksam gemacht, dass sie öfter etwas wiederholen müssen bis Sie reagieren? Oft bemerken die Angehörigen den Hörverlust schon, bevor man ihn selbst wahrnimmt.

2. Sie haben den Eindruck, dass Sie nicht mehr so gut hören.
Haben Sie in manchen Situationen das Gefühl, dass Sie schlechter hören? Kommt es Ihnen vor, als würden Ihre Kinder oder Bekannten undeutlicher als früher sprechen? Als würden Ihre Gesprächspartner auf einmal alle nuscheln?

3. Sie haben Schwierigkeiten sich in Gesellschaften zu unterhalten.
Sie verstehen in geräuschvoller Umgebung Gesagtes oft nicht oder antworten Ihren Gesprächspartnern zu spät? Gesellschaftliche Ereignisse oder Treffen in Gruppen werden mit einem unbehandelten Hörverlust oft sehr anstrengend. Eine Hörminderung führt bei den meisten Betroffenen zu einem Verlust an Lebensqualität und oft sogar zu sozialer Isolation.

4. Fernsehen ist für Sie oft zu anstrengend.
Auch das gemütliche Fernseherlebnis wird immer anstrengender, da Sie weniger verstehen? Ein erhöhter Stresspegel, Müdigkeit, ein sinkendes Leistungsvermögen und Kopfschmerzen sind oft die Folgen gestiegener Höranstrengung.

5. Sie fühlen sich im Straßenverkehr unsicher.
Kam gerade ein Geräusch von rechts? Nichts zu sehen. Oder kam es doch von li-…? Quietschende Reifen, wütende Rufe — Zum Glück ist nichts passiert. Wenn Sie die Geräusche im Straßenverkehr nicht mehr gut hören, kann es sehr schnell gefährlich werden!

Innenansicht Hörgeräte Seifert Filiale

Hörgeräte kaufen? — Zuerst ein Hörtest beim Hörakustiker!

Trifft eines oder mehrere dieser Anzeichen auf Sie zu? Dann ist ein Hörtest bei HÖRGERÄTE SEIFERT der erste wichtige Schritt! Dieser Hörtest kann das Ausmaß Ihres Hörverlustes identifizieren. Ein anschließender Termin beim HNO-Arzt schließt dann mögliche medizinische Ursachen aus.

Verschaffen Sie sich Gewissheit, denn moderne Hörgeräte können bereits zu einem frühen Zeitpunkt für erhebliche Verbesserungen von Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität sorgen. Ab einem Alter von 50 Jahren ist es sinnvoll alle ein bis zwei Jahre einen Hörtest durchführen zu lassen. 

Hörgeräte Seifert ist Ihr Ansprechpartner für gutes Hören

Wir stehen Ihnen mit über 90 Filialen in Süddeutschland für alle Fragen rund um das gute Hören zur Verfügung. Seit fast 60 Jahren ist HÖRGERÄTE SEIFERT der kompetente Partner für moderne Hörsysteme und Lärmprävention. Vereinbaren Sie in der Filiale Ihrer Wahl am besten gleich einen Termin zu einem kostenlosen und unverbindlichen Hörtest mit individueller Beratung.

Autor: Redaktion Hörwelt

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