Bereit für Urlaub, Sonne und Strand

So pflegen Sie Ihre Hörgeräte im Sommer und schützen die empfindliche Technik vor Wasser, Sand und hohen Temperaturen.

Sommer bedeutet für viele Menschen Urlaub, Ausflüge, Gartenfeste und entspannte Stunden am Wasser. Damit Sie Gespräche, Vogelgezwitscher und andere schöne Klänge unbeschwert genießen können, sollten Ihre Hörgeräte zuverlässig funktionieren. 

Denn hohe Temperaturen, Schweiß, Sonnencreme, Staub und Feuchtigkeit können die empfindliche Technik belasten. Mit der richtigen Reinigung und Pflege schützen Sie Ihre Hörsysteme vor vermeidbaren Schäden, erhalten ihre Leistungsfähigkeit und sorgen dafür, dass Sie den Sommer mit bestem Hören genießen können. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Pflege Ihrer Hörgeräte in der warmen Jahreszeit achten sollten.  

Hörgeräte enthalten sensible elektronische Bauteile. Mikrofone, Hörer, Kontakte und Akkus können durch Feuchtigkeit und starke Hitze beeinträchtigt werden. Gleichzeitig schwitzen viele Menschen bei sommerlichen Temperaturen stärker. Schweiß kann sich am Gehäuse, an den Mikrofonöffnungen oder am Ohrpassstück sammeln. 

Auch Sand, Staub, Pollen sowie Rückstände von Sonnencreme und Insektenschutzmitteln können Öffnungen und Filter verstopfen. Eine regelmäßige Pflegeroutine ist deshalb im Sommer besonders wichtig. 

Ob Schwimmbad, Badesee, Meer oder Gartendusche: Nehmen Sie Ihre Hörgeräte ab, bevor Sie ins Wasser gehen. Auch bei wasserresistenten Modellen ist es ratsam, unnötigen Wasserkontakt zu vermeiden. Wasserresistent bedeutet nicht automatisch, dass ein Hörgerät zum Schwimmen geeignet ist. 

Bewahren Sie die Geräte währenddessen in einem stabilen Etui an einem trockenen und schattigen Ort auf. Legen Sie sie nicht offen auf ein Handtuch oder direkt an den Beckenrand. Dort können sie leicht herunterfallen, nass werden oder verloren gehen. 

Trocknen Sie nach dem Baden nicht nur Ihre Haare, sondern auch Ihre Ohren und Gehörgänge sorgfältig ab, bevor Sie die Hörgeräte wieder einsetzen. 

In einem geschlossenen Fahrzeug können die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit stark ansteigen. Die Hitze kann Akkus, Batterien und die empfindliche Elektronik Ihrer Hörsysteme beschädigen. 

Bewahren Sie Ihre Hörgeräte daher weder im Handschuhfach noch auf dem Armaturenbrett oder in einer Tasche im Kofferraum auf. Auch eine längere direkte Sonneneinstrahlung – etwa auf der Terrasse oder am Strand – sollten Sie vermeiden. 

Transportieren Sie Ihre Hörgeräte am besten in ihrem Schutzetui und bewahren Sie dieses an einem kühlen, trockenen und schattigen Ort auf. 

Schweiß und hohe Luftfeuchtigkeit lassen sich im Sommer kaum vermeiden. Um die Feuchtigkeit auf Ihren Hörgeräten zu entfernen, empfiehlt es sich, diese regelmäßig mit einem geeigneten Trockensystem zu entfeuchten. 

Hierfür stehen beispielsweise Trockenboxen, elektrische Trockengeräte oder spezielle Trockenkapseln zur Verfügung. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von der Bauform und der Energieversorgung Ihrer Hörgeräte ab. Bei wiederaufladbaren Geräten sollten Sie ausschließlich Zubehör verwenden, das für das jeweilige Modell vorgesehen ist. 

Wichtig: Versuchen Sie nicht, Ihre Hörgeräte mit einem Föhn, auf der Heizung, in der Mikrowelle oder im Backofen zu trocknen. Starke Hitze kann dauerhafte Schäden verursachen. 

Eine regelmäßige Reinigung trägt dazu bei, die Funktion Ihrer Hörgeräte zu erhalten. Entfernen Sie Schweiß, Staub und Hautrückstände täglich und gehen Sie dabei behutsam vor: 

  • Wischen Sie die Geräte mit einem weichen, trockenen Reinigungstuch ab. 
  • Säubern Sie Mikrofonöffnungen vorsichtig mit einer geeigneten Bürste. 
  • Kontrollieren Sie Ohrpassstücke, Schirmchen und Cerumenfilter. 
  • Verwenden Sie nur Reinigungsprodukte, die ausdrücklich für Hörgeräte vorgesehen sind. 

Halten Sie das Hörgerät bei der Reinigung möglichst so, dass gelöste Verschmutzungen nach unten herausfallen können und nicht tiefer in die Öffnungen gelangen. 

Verwenden Sie weder fließendes Wasser noch Haushaltsreiniger oder Alkohol, sofern dies nicht ausdrücklich in der Pflegeanleitung Ihres Hörgerätemodells erlaubt wird. 

Sonnencreme, Haarspray, Parfüm und Insektenschutzmittel sind im Sommer oft unverzichtbar. Ihre Inhaltsstoffe können jedoch Mikrofone, Filter und andere Öffnungen der Hörgeräte verkleben. 

Gehen Sie deshalb in dieser Reihenfolge vor: 

1. Nehmen Sie Ihre Hörgeräte heraus. 

2. Tragen Sie Sonnencreme, Insektenschutz oder Haarspray auf. 

3. Waschen und trocknen Sie anschließend Ihre Hände. 

4. Warten Sie, bis die Produkte auf der Haut beziehungsweise im Haar getrocknet sind. 

5. Setzen Sie erst danach Ihre Hörgeräte wieder ein. 

Am Abend sollten Sie mögliche Rückstände mit einem dafür vorgesehenen Tuch entfernen. 

Radfahren, Wandern, Gartenarbeit oder Sport im Freien gehören für viele Menschen zum Sommer. Durch stärkere Bewegung und Schweiß steigt jedoch das Risiko, dass Hörgeräte verrutschen oder herausfallen. 

Ein individuell guter Sitz ist deshalb besonders wichtig. Manche High-End-Geräte verfügen über spezielle Schutzbeschichtungen, die das Eindringen von Schweiß, Feuchtigkeit und Staub erschweren. 

Bei sehr schnellen Fahrgeschäften oder Aktivitäten mit starken ruckartigen Bewegungen sollten Sie Ihre Hörgeräte herausnehmen und sicher im Etui verstauen 

Legen Sie Hörgeräte unterwegs nicht lose in eine Hosen- oder Strandtasche. Dort können sie durch Schlüssel, Sand, Kosmetikprodukte oder andere Gegenstände beschädigt werden. 

Ein festes Schutzetui bewahrt die Geräte vor Stößen, Schmutz und Verlust. Wählen Sie für die Aufbewahrung einen Ort, der: 

  • trocken, 
  • schattig, 
  • möglichst kühl und 
  • für Kinder und Haustiere nicht erreichbar ist. 

Auch nachts sollten Hörgeräte an einem sauberen, trockenen Platz liegen. Wiederaufladbare Modelle gehören dafür in die vorgesehene Ladestation. Bei Hörgeräten mit Einwegbatterien kann es sinnvoll sein, das Batteriefach entsprechend den Herstellerhinweisen zu öffnen, damit vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann. 

Ist Ihr Hörgerät versehentlich mit Wasser in Kontakt gekommen, bewahren Sie Ruhe. Schalten Sie es aus und nehmen Sie – sofern möglich – die Batterie heraus. Trocknen Sie das Gehäuse vorsichtig mit einem weichen Tuch ab und legen Sie das Gerät in ein geeignetes Trockensystem. 

Bei Akku-Hörgeräten sollten Sie die Hinweise des Herstellers beachten. Laden Sie ein deutlich durchnässtes Gerät nicht sofort auf. Reis, Föhn oder direkte Hitze sind keine geeigneten Trocknungsmethoden. 

Funktioniert das Hörgerät anschließend nicht wie gewohnt, klingt es verzerrt oder setzt es zeitweise aus, lassen Sie es fachgerecht von Ihrem Hörakustiker überprüfen. 

Vor einer längeren Reise lohnt sich ein Servicetermin. Dabei können unter anderem der technische Zustand, Filter, Schläuche, Ohrpassstücke und der Sitz Ihrer Hörgeräte kontrolliert werden. 

Denken Sie außerdem an eine kleine Reiseausstattung: 

  • Ersatzbatterien oder Ladekabel
  • Schutzetui 
  • Reinigungstücher und Bürste 
  • Ersatzfilter und Schirmchen 
  • geeignetes Trockensystem 
  • gegebenenfalls einen passenden Reiseadapter 

So sind Sie auch unterwegs gut vorbereitet!

Eine sorgfältige Pflege muss nicht aufwendig sein. Schon wenige Minuten am Tag können dazu beitragen, Feuchtigkeit, Schmutz und Ablagerungen zu entfernen und die Funktionsfähigkeit Ihrer Hörgeräte zu erhalten. Schützen Sie Ihre Hörgeräte vor Wasser und Hitze, reinigen Sie sie regelmäßig und bewahren Sie sie an einem geeigneten Ort auf. 

Sollten Sie Veränderungen beim Klang, eine geringere Lautstärke oder wiederkehrende Aussetzer bemerken, warten Sie nicht bis nach dem Urlaub. Das Team von Hörgeräte Seifert unterstützt Sie gerne mit einer professionellen Reinigung, Wartung und Funktionskontrolle Ihrer Hörsysteme. 

👉 Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Servicetermin bei Hörgeräte Seifert und genießen Sie den Sommer mit zuverlässig funktionierenden Hörgeräten. 

Autor: Redaktion HörWelt

Hörgerät nur für ein Ohr oder für beide Ohren?

Ein Mann sammelt mit einem Hörgerät (einseitig) Erfahrungen.

So treffen Sie die passende Entscheidung

Wer eine Hörminderung bemerkt, stellt sich oft schnell die Frage: Reicht ein Hörgerät nur für ein Ohr – oder sind Hörgeräte links und rechts sinnvoller? Die ehrliche Antwort lautet: Es gibt keine pauschal „richtige“ Lösung. Entscheidend sind Ihre Hörkurven, Ihr Alltag, Ihre Hörziele und manchmal auch praktische Faktoren wie Budget oder Bedienkomfort.

In diesem Artikel bekommen Sie eine klare Orientierung, wann ein Hörgerät einseitig sinnvoll ist, warum Hörgeräte für beide Ohren meist die bessere Wahl sind und welche Alternativen es bei einseitiger Taubheit gibt.

Warum die Entscheidung „ein oder zwei Hörgeräte“ so wichtig ist

Hören ist Teamwork: Ihr Gehirn verarbeitet die Signale beider Ohren gemeinsam. Genau dadurch entstehen Fähigkeiten, die viele erst vermissen, wenn sie nachlassen:

  • Richtungshören (Woher kommt ein Geräusch?).
  • Sprachverstehen in Gruppen und bei Hintergrundlärm.
  • Sicheres Wahrnehmen von Warnsignalen im Straßenverkehr oder Haushalt.

Wenn die Versorgung nicht zu Ihrer Situation passt, kann das zu Frust führen, obwohl die Technik eigentlich gut ist. Deshalb lohnt es sich, die Optionen bewusst abzuwägen.

Kann man auch nur ein Hörgerät tragen?

Ja, man kann auch nur ein Hörgerät tragen und in bestimmten Fällen ist das auch sinnvoll. Wichtig ist nur: Die Entscheidung sollte auf Basis eines Hörtests für beide Ohren getroffen werden. Denn häufig zeigt sich, dass das vermeintlich „gute“ Ohr doch schlechter ist als gedacht.

Ein Hörgerät für ein Ohr ist in der Regel dann ausreichend, wenn tatsächlich nur ein Ohr betroffen ist und das andere noch gut hört. Das kann z. B. nach einem Hörsturz der Fall sein oder durch eine einseitige Geräuschbelastung entstehen.

Merke: Einseitig versorgen heißt nicht „weniger wichtig“, sondern „gezielt passend“ – aber nur, wenn die Voraussetzungen auch stimmen.

Vorteile, wenn Hörgeräte für beide Ohren getragen werden

Vor allem bei beidseitiger Hörminderung zeigt die Erfahrung mit einer einseitigen Hörgeräte-Versorgung meist: Mit nur einem Gerät bleibt oft „irgendwas anstrengend“. Das hat Gründe. Hörgeräte für beide Ohren bringen typischerweise mehrere Vorteile:

  1. Räumliches Hören und mehr Sicherheit
    Mit zwei Geräten kann Ihr Gehirn wieder besser vergleichen: rechts/links, vorne/hinten. Das hilft beim Richtungshören und damit auch beim Erkennen von Gefahrenquellen (z. B. Fahrradklingel, Auto, Zuruf).
  2. Kein „Schallschatten“ durch den Kopf
    Geräusche von der unversorgten Seite können vom Kopf „abgeschattet“ werden. Das bedeutet: Sie kommen leiser oder verzerrter an. Mit Hörgeräten links und rechts wird diese Lücke deutlich kleiner.
  3. Besseres Sprachverstehen in Alltagssituationen
    In Gesprächen mit mehreren Personen oder in Cafés ist beidseitiges Hören oft spürbar entlastend. Viele berichten, dass sie sich weniger anstrengen müssen und abends weniger „Hör-Müdigkeit“ haben.
  4. Das Gehirn „verlernt“ das Hören auf der unversorgten Seite
    Wenn ein Ohr dauerhaft nicht genutzt wird, kann das Hörzentrum die Signale von dieser Seite schlechter verarbeiten. Deshalb ist bei beidseitiger Hörminderung eine beidseitige Versorgung häufig sinnvoll, um das System stabil zu halten.
  5. Stereo-Funktion beim Streaming (Bluetooth)
    Ein Vorteil, den viele überrascht: Mit zwei Hörgeräten ist bei vielen Systemen Stereo-Streaming möglich – z. B. beim Fernsehen, beim Musikhören oder beim Telefonieren. Und das kann selbst dann relevant sein, wenn ein Ohr noch recht gut wirkt.

Kosten: Warum „zwei solide Geräte“ oft besser sind als „ein Spitzenmodell“

Viele Menschen scheuen die Mehrkosten für das zweite Gerät. Das ist verständlich. Aber die Praxis zeigt oft:

Lieber zwei günstige bzw. zuzahlungsfreie Geräte als nur ein Spitzenmodell für eine Seite.

Denn der größte Sprung im Alltag entsteht häufig nicht durch „noch mehr Features“, sondern durch das beidseitige Hören an sich. Eine gute Anpassung und passende Technik für beide Ohren schlagen in vielen Situationen ein einzelnes High-End-Gerät.

Sonderfall: Völlige Taubheit auf einem Ohr – was dann?

Wenn ein Ohr gar nicht mehr hörfähig ist, hilft ein klassisches Hörgerät dort nicht weiter. In solchen Fällen kommen spezielle Systeme infrage:

  • CROS-Hörgerät: Wenn ein Ohr taub ist und das andere normal hört. Das Signal der tauben Seite wird zur hörenden Seite übertragen.
  • BiCROS-Hörgerät: Wenn ein Ohr taub ist und das andere ebenfalls eine Hörminderung hat. Dann wird übertragen und gleichzeitig verstärkt.

Das Ziel: Geräusche von der tauben Seite gehen nicht verloren – Sie werden im Alltag wieder „vollständiger“ informiert.

CROS-Hörgerät mit Kabel für Menschen mit einseitiger Taubheit.

So finden Sie heraus, was zu Ihnen passt

Eine gute Entscheidung entsteht aus zwei Dingen: Messwerten und Alltagserleben.

Bewährt hat sich dieses Vorgehen:

  1. Hörtest für beide Ohren (auch wenn nur eine Seite auffällig erscheint).
  2. Klärung Ihrer typischen Situationen: Gespräche, TV, Straße, Gruppen, Arbeit.
  3. Probetragen: einseitig vs. beidseitig im direkten Vergleich.
  4. Feinjustierung: Sitz, Lautstärke, Störgeräusche, Streaming, Programme.

Gerade der Vergleich im echten Leben ist oft der Aha-Moment.

Gut zu wissen: Bei Hörgeräte Seifert können Sie Ihre Hörgeräte kostenlos und unverbindlich probetragen. Sie können also auch Hörgeräte für beide Ohren testen und sich dann trotzdem für ein Hörgerät nur für ein Ohr entscheiden.

FAQ: Häufige Fragen zu „Hörgerät nur für ein Ohr“

Ist ein Hörgerät einseitig „schlechter“?
Nicht grundsätzlich. Wenn wirklich nur ein Ohr betroffen ist, kann eine einseitige Hörgeräte-Versorgung richtig sein. Bei beidseitiger Hörminderung ist es jedoch keine optimale Lösung.
Kann ich später auf zwei Geräte erweitern?
In vielen Fällen ja. Wichtig ist, dass die Anpassstrategie dazu passt und das zweite Ohr regelmäßig kontrolliert wird.
Woran merke ich, dass ich besser zwei Geräte tragen sollte?
Typische Hinweise sind: anstrengendes Verstehen in Gruppen, unsicheres Richtungshören, häufiges Nachfragen, schnelle Ermüdung – obwohl das einzelne Gerät „eigentlich gut“ klingt.
Sind Hörgeräte für beide Ohren immer teurer?
Nicht unbedingt. Im Rahmen der Hörgerät-Kostenübernahme durch die Krankenkasse wird die Zuzahlung von 10 € nur einmal fällig. Wünscht der Patient mehr als nur ein „Kassenmodell“, ergeben sich zusätzliche Eigenbeiträge, die von Ausführung und zusätzlichen Features abhängen.

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt keine pauschale richtige Antwort auf die Frage nach „ein oder zwei Hörgeräten“.
  • Bei beidseitiger Hörminderung sind Hörgeräte links und rechts oft klar im Vorteil: räumliches Hören, weniger Schallschatten, besseres Verstehen, weniger Hörstress.
  • Ein Hörgerät für ein Ohr ist sinnvoll, wenn wirklich nur eine Seite betroffen ist. Ein Hörtest für beide Ohren bleibt trotzdem wichtig.
  • Bei einseitiger Taubheit sind CROS/BiCROS-Hörgeräte häufig die passende Lösung.
  • Häufig gilt: Zwei solide Geräte bringen mehr Alltagserfolg als ein Spitzenmodell.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

Gemeinsam finden wir die für Sie passende Hörlösung!
Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Testen Sie Ihre Hörgeräte – mit Vergleich im Alltag

Ob Hörgerät nur für ein Ohr oder Hörgeräte für beide Ohren: Die beste Entscheidung treffen Sie, wenn Messwerte und Alltagstest zusammenpassen. Vereinbaren Sie am besten in einer unserer Filialen einen Termin für einen Hörtest und eine unverbindliche Beratung – inklusive Probetragen und direktem Vergleich. So finden Sie die Lösung, die wirklich zu Ihrem Leben passt.

Wie oft bekommt man neue Hörgeräte?

Nach 6 Jahren ist die Hörgerät-Nutzungsdauer bei diesem Mann überschritten und er bekommt Ersatz.

Nutzungsdauer und Kostenübernahme

Hörgeräte sind für viele Menschen eine wichtige Investition – nicht nur finanziell, sondern vor allem für mehr Sicherheit, Komfort und Lebensqualität im Alltag. Umso verständlicher ist die Frage: Wie lange kann ich mich auf mein Hörgerät verlassen und wann wird ein Wechsel sinnvoll?

Die Hörgeräte-Nutzungsdauer wird dabei durch mehrere Aspekte beeinflusst:

  • die technische Haltbarkeit,
  • die individuelle Veränderung des Hörbedarfs
  • und die Kostenübernahme der Krankenkassen.

In diesem Beitrag geben wir Ihnen eine klare Orientierung: Zuerst schauen wir darauf, wie lange Hörgeräte technisch „durchhalten“ und welche Faktoren die Lebensdauer beeinflussen. Danach erklären wir, woran Sie erkennen, dass ein neues Hörgerät sinnvoll oder notwendig wird – auch wenn das aktuelle noch funktioniert. Und schließlich beantworten wir eine der häufigsten Fragen: Wie oft beteiligt sich die Krankenkasse an neuen Hörgeräten?

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

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Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Wie lange halten Hörgeräte?

Billige Elektronik aus dem Internet steht im Ruf, kaum die Gewährleistungsfristen zu erreichen, bevor die Nutzungsdauer aufgrund von Defekten endet. Das kann auch auf Hörhilfen zutreffen. Hochwertige Hörgeräte aus dem Fachhandel halten dagegen zuverlässig mehrere Jahre. In unseren Filialen warten wir teilweise Hörhilfen, die bereits seit mehr als zehn Jahren im Einsatz sind.

Wichtig für eine lange Lebensdauer ist dabei – neben der Qualität des Hörgeräts – vor allem der pflegliche Umgang. So sollten die Hörgeräte nicht mechanisch belastet werden (z. B. durch Herunterfallen). Außerdem sollten Sie Ihre Hörgeräte richtig reinigen, sie trocken halten und sie regelmäßig warten lassen. Die Wartungskosten übernimmt dabei in der Regel Ihre Krankenkasse.

Moderne Hörgeräte sind außerdem meist modular aufgebaut. Wird ein Bauteil beschädigt, lässt sich das Hörgerät daher in der Regel reparieren und dessen Lebensdauer damit verlängert werden. Gerade bei Hörgeräten mit Akku kann ein Austausch des gealterten Akkus sinnvoll sein; in vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse auch hier die Kosten für nicht selbst verschuldete Reparaturen.

Wann braucht man ein neues Hörgerät?

Auch wenn das Hörgerät das Ende seiner Lebensdauer noch nicht erreicht hat, kann es sein, dass der Träger ein neues Hörgerät benötigt. Ursachen dafür können ein weiter verschlechtertes Hörvermögen oder Veränderungen am Ohr sein. Gerade bei kleinen Im-Ohr-Hörgeräten kann es vorkommen, dass ihre Leistung bei zunehmender Schwerhörigkeit nicht mehr ausreicht. Kinder-Hörgeräte dagegen werden durch das oft rasche Wachstum des Kindes schnell zu klein.

Wenn Sie mit Ihrem Hörgerät nicht mehr richtig hören oder das Hörgerät nicht mehr passt, sollten Sie zunächst in Ihre Hörakustiker-Filiale kommen. In vielen Fällen lässt sich das Problem durch eine Nachjustierung des Prozessors, durch eine Anpassung der Otoplastik oder durch eine Reparatur lösen. Auch hierfür übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten.

Wie oft zahlt die Krankenkasse neue Hörgeräte?

Mit einer Hörgerät-Kostenübernahme durch die Krankenkasse für ein neues Hörgerät könne gesetzlich Versicherte je nach Krankenkasse nach 6 Jahren rechnen. In Ausnahmefällen können Patienten ein neues Hörgerät auch vor Ablauf von 6 Jahren bekommen. Das gilt insbesondere dann, wenn das alte Modell nicht mehr ausreichend an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden kann. Verschlechtert sich die Schwerhörigkeit stark, dann reicht in manchen Fällen die Leistung des alten Hörgeräts nicht mehr aus. In diesem Fall sollte das konkret in der Verordnung durch den HNO-Arzt vermerkt sein.

Wie oft braucht man neue Ohrpassstücke?

Ohrpassstücke sind grundsätzlich sehr langlebig – vorausgesetzt, sie werden regelmäßig gereinigt und nicht mechanisch beschädigt. Trotzdem lohnt es sich, etwa alle zwei Jahre gemeinsam zu prüfen, ob die Otoplastik noch optimal sitzt und dicht abschließt. Denn schon kleine Veränderungen am Material oder am Sitz können sich auf den Hörkomfort und das Sprachverstehen auswirken.

Bei Kindern – und auch bei Erwachsenen, wenn sich der Gehörgang verändert (z. B. durch Gewichtsveränderungen, Narben, häufige Entzündungen oder einfach durch natürliche Veränderung) – kann deshalb ein häufigerer Austausch notwendig sein. Die gute Nachricht: In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für neue Ohrpassstücke, wenn sie medizinisch bzw. aus versorgungstechnischen Gründen notwendig sind. Bei speziellen Materialien oder Sonderwünschen kann allerdings auch ein Eigenanteil entstehen. Gerne beraten wir Sie dazu im Rahmen eines kurzen Checks in Ihrer Filiale.

Autor: Redaktion HörWelt

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Hörgeräte für Senioren

Ein Mann lächelt beim Test von Hörgeräten für Senioren, als er erfährt, dass Hörgeräte für Rentner nicht viel kosten müssen.

Funktionsweise, Aufbau und Arten von Hörgeräten

Gutes Hören ist wichtig für das soziale Leben und die eigenständige Teilnahme am Straßenverkehr. Damit leisten Hörgeräte einen wichtigen Beitrag gegen Einsamkeit, sozialen Rückzug und mangelnde Mobilität. Gleichzeitig haben manche Senioren Schwierigkeiten mit der Bedienung der kleinen und teilweise komplexen Hörhilfen. Da sich viele ältere Menschen erst sehr spät für ein Hörgerät entscheiden, kämpfen sie zudem zunächst oft mit den Folgen der jahrelangen Hörentwöhnung. Hier erklären wir, wie man die besten Hörgeräte für Senioren findet, was Hörgeräte kosten und beantworten andere Fragen rund um Hörgeräte für Senioren.

Die für Senioren gute Nachricht vorab: Da Schwerhörigkeit vor allem bei älteren Menschen auftritt, sind die meisten unserer Kunden 60 bis 70 Jahre alt, wenn sie zum ersten Mal ein Hörgerät bekommen. Aber auch 90-Jährige betreuen wir in unseren Filialen. Daher sind die meisten Hörgeräte auf den Bedarf von Senioren zugeschnitten.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

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Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Was sind die besten Hörgeräte für Senioren?

Ältere Menschen sind genauso vielfältig wie junge. Daher haben auch die Best Ager ganz unterschiedliche Anforderungen an ihre Hörgeräte und folglich gibt es nicht das eine „beste Hörgerät für Senioren“. Was es gibt, ist das beste Hörgerät für den jeweiligen Kunden. Unsere Hörakustiker beraten Senioren gerne, wenn es darum geht, das optimale Hörgerät zu finden. Hier eine Auswahl an Punkten, auf die wir bei der Suche nach dem besten Hörgerät für Senioren besonders achten:

  • Bei manchen älteren Menschen lässt nicht nur das Gehör nach, sondern auch Sehvermögen und Feinmotorik. In diesem Fall empfehlen wir Hörgeräte mit großen Bedientasten. Außerdem macht es oft Sinn, wenn sich Senioren für ein Hörgerät mit Akku entscheiden. So entfällt der regelmäßige Batteriewechsel.
  • Viele Senioren tragen neben dem Hörgerät auch eine Brille. In diesem Fall empfehlen wir geeignete Hörgeräte für Brillenträger.
  • Bei fortschreitendem Hörverlust werden Geräte mit höherer Leistung nötig. Dabei handelt es sich häufig um Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte. Bei leichtem Hörverlust kommen aber auch für Senioren Im-Ohr-Hörgeräte infrage.
  • Bei sturzgefährdeten Senioren und Menschen mit nachlassender Feinmotorik empfehlen wir außerdem robustere Modelle, die auch einen Sturz oder ein Fallenlassen leicht überstehen.
  • Für Schwerhörige, die sich mit moderner Technik schwertun, haben wir auch einfachere, leicht zu bedienende Hörgeräte. Alternativ bieten sich auch High-End-Hörgeräte an, die sich automatisch an die jeweilige Situation anpassen und daher kaum noch vom Kunden eingestellt werden müssen.
  • Viele moderne Hörgeräte lassen sich inzwischen auf Wunsch auch über Smartphones steuern. Für viele Senioren ist das eine Erleichterung, da die Smartphone-Apps normalerweise große, leicht zu erkennende Bedienelemente für die Steuerung haben. Für ältere Menschen ohne Smartphone gibt es aber auch noch klassische Hörgeräte mit Knöpfen.
  • Bei manchen älteren Menschen schreitet die Schwerhörigkeit stark voran. Daher sollten Betroffene eher zu Hörgeräten greifen, die noch eine Leistungsreserve haben.

Natürlich treffen nicht alle diese Punkte auf jeden älteren Menschen zu – und wenn, dann nicht im gleichen Ausmaß. Daher erfassen unsere Hörakustiker die Situation der Kunden immer im persönlichen Gespräch. Nicht immer lassen sich alle Anforderungen unter einen Hut bringen. Gemeinsam mit den Kunden finden wir aber ein möglichst ausgewogenes Modell.

Gut zu wissen: Bekommen ältere Menschen erst nach jahrelangem, schleichendem Hörverlust ein Hörgerät, leiden sie oft an den Folgen von Hörentwöhnung. In solchen Fällen bieten wir auch für Senioren Hörtrainings an.

Was kostet ein Hörgerät?

Die Kosten für ein Hörgerät hängen vor allem davon ab, für welches Modell man sich entscheidet. So gibt es sogenannte Nulltarif-Hörgeräte, bei denen der Zuschuss der Krankenkasse die Kosten abdeckt. Gesetzlich Versicherte müssen dann nur 10 € Zuzahlung tragen. Solche Kassenmodelle sind auch für ältere Menschen völlig ausreichend.
Höherwertige Hörgeräte mit mehr Funktionen oder besserem Aussehen können andererseits auch ein paar Tausend Euro kosten.

Gut zu wissen: Die Krankenkassen übernehmen auch weitgehend die regelmäßige Wartung und Nachjustierung von Hörgeräten. Gerade für Senioren mit fortschreitender Hörminderung kann eine solche Anpassung der Hörhilfe sehr wichtig sein. Unsere Hörakustiker übernehmen die Wartung und Nachjustierung der Hörgeräte gerne für Sie.

Gibt es spezielle Hörgeräte für 90-Jährige bzw. sehr alte Menschen?

Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen Hörgeräten für 90-jährige oder noch ältere Menschen und anderen Hörgeräten. Unsere Hörakustiker passen ihre Empfehlung für die besten Hörgeräte für Senioren immer an die Bedürfnisse und Fähigkeiten des einzelnen Kunden an.

Ein 90-Jähriger probiert aus, was die besten Hörgeräte für Senioren sind.

Gibt es spezielle Hörgeräte für Demenzkranke?

Ein unbehandelter Hörverlust kann ein Risikofaktor für die Entwicklung von Demenz sein, aber grundsätzlich haben Demenz und Alzheimer wenig mit Hörminderungen zu tun. Deshalb gibt es auch keine speziellen Hörgeräte für Demenzkranke. Allerdings gibt es einige Dinge, die Demenzkranken und ihren Angehörigen das Leben mit dem Hörgerät erleichtern:

  • Demenzkranke und Menschen mit Alzheimer haben normalerweise Probleme, die Bedienung komplexer Hörgeräte zu erlernen bzw. sich ihre Funktionsweise zu merken. Daher machen bei Demenzkranken Hörgeräte mit einfacher Bedienung Sinn. Beispielsweise können Hörgeräte mit automatischer Anpassung an die Situation eine Option sein.
  • Viele an Demenz erkrankte Menschen sind selbst nicht mehr in der Lage, ihr Hörgerät anzulegen und zu bedienen. Deshalb weisen unsere Hörakustiker auf Wunsch auch Angehörige oder Pflegekräfte in die Bedienung der Hörgeräte ein.
  • Demenzkranke vergessen häufiger, wo sie ihr Hörgerät abgelegt haben – und sie lagern sie teilweise auch an sehr ungewöhnlichen Orten. Für solche Fälle bieten wir Hörgeräte mit einer Ortungsfunktion an. Angehörige können die Hörhilfen dann mit dem Smartphone finden.

Was ist der Unterschied zwischen Hörhilfen, Hörgeräten und Hörverstärkern für Senioren?

Hörhilfen sind ein allgemeiner Sammelbegriff, der unter anderem Hörgeräte, Cochlea-Implantate und Hörverstärker umfasst. Bei Hörverstärkern für Senioren handelt es sich um einfache Hörhilfen, die das tun, was ihr Name sagt: Sie verstärken Töne, bevor sie zum Ohr gelangen. Das tun sie meist unabhängig von der Tonhöhe oder von der Lautstärke. Eine zufallende Tür wird also genauso verstärkt wie ein Flüstern.

Gerade bei Senioren ist der Hörverlust in verschiedenen Tonhöhen aber meist unterschiedlich stark ausgeprägt. Schwerhörigkeit beginnt meist bei höheren Frequenzen. Daher helfen einfache Hörverstärker für Senioren nur bedingt, da sie beispielsweise einen brummenden Diesel-Motor – den ältere Menschen oft auch ohne Hörgerät noch gut wahrnehmen könnten – genauso verstärken wie eine hohe Kinderstimme.

Moderne Hörgeräte dagegen können so eingestellt werden, dass sie verschiedene Frequenzbereiche individuell verstärken. Außerdem lassen sie sich an die jeweilige Situation anpassen, beispielsweise mit eigenen Programmen für Gespräche, Teilnahme am Straßenverkehr oder Konzerte. Darüber hinaus können Hörgeräte für Senioren auch so eingestellt werden, dass laute Geräusche weniger verstärkt oder sogar gedämpft werden. Dadurch kann weiteren Schäden am Gehör vorgebeugt werden.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

Gemeinsam finden wir die für Sie passende Hörlösung!
Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Hörgeräte & Krankenkasse:

2-Euro-Münzen und Krankenkassen-Karten von AOK, Techniker Krankenkasse (TK), BKK und IKK: Viele Hörgeräte gibt es schon für 10 € Zuzahlung, weil der Zuschuss für diese Kassenmodelle bzw. Nulltarif-Hörgeräte hoch genug ist.

Kostenübernahme, Zuschuss, Zuzahlung, Preise und mehr

In der täglichen Beratung hören wir häufig von Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen wie AOK, Techniker Krankenkasse (TK), Barmer, DAK, IKK oder KKH oft besorgte Fragen zu Preisen, Zuzahlungen, Kostenübernahme und Zuschüssen bei Hörgeräten.

Wir klären hier die wichtigsten Fragen zu Hörgeräten und Krankenkassen. Grundvoraussetzung für alle Kassenleistungen ist dabei eine Verordnung vom HNO-Arzt.

Jetzt Hörgeräte-Filiale finden

Wie viel Zuschuss gibt es für Hörgeräte von der Krankenkasse?

Die Zuschüsse für Hörgeräte unterscheiden sich etwas zwischen den Krankenkassen. Daher kann es sein, dass Versicherte von den verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen unterschiedliche Leistungen erhalten. Pro Gerät liegen die Zuschüsse aktuell meist zwischen 600 und 800 €. Hinzu kommen außerdem Pauschalen für Otoplastik und Reparaturen.

Der Zuschuss von der Krankenkasse schließt auch Beratung, Anpassung, Einstellung, Wartung und Reinigung für 6 Jahre ein.
Die Kosten für Hörgeräte-Batterien sind nicht vom Krankenkassen-Zuschuss abgedeckt. Eine Ausnahme bilden dabei Versicherte unter 18 Jahren.

Wie viel Zuzahlung wird für das Hörgerät fällig?

Grundsätzlich verlangen gesetzliche Krankenkassen 10 € Zuzahlung für Hörgeräte. Diese entfällt lediglich bei Kinder-Hörgeräten und bei Personen, die von gesetzlichen Zuzahlungen befreit sind. Wünscht der Versicherte ein hochwertigeres Hörgerät – beispielsweise mit mehr Komfortfunktionen oder dezenterem Aussehen – und überschreitet der Preis dafür den Zuschuss der Krankenkasse, muss er die Differenz selbst zahlen.

Gibt es überhaupt Nulltarif-Hörgeräte bzw. Kassenmodelle?

Der Zuschuss der Krankenkasse muss eine ausreichende Hörversorgung abdecken. Daher gibt es – abgesehen von den 10 € Zuzahlung – auch „Nulltarif-Hörgeräte“. Diese Hörgeräte, die Seifert anbietet, sind grundsätzlich gute Geräte auf dem Stand der Technik, die im Alltag gut funktionieren.

Gibt es Hörgeräte mit Akku ohne Zuzahlung?

Hörgeräte mit eingebautem Akku sind praktisch, sparen Geld für Batterien und haben inzwischen auch eine ausreichend lange Laufzeit.

Die Basisversorgung mit zuzahlungsfreien Kassenmodellen sieht nur den Einsatz von auswechselbaren Batterien vor. Daher können wir aktuell keine Hörgeräte mit Akku ohne Zuzahlung anbieten. Für aufladbare Hörgeräte aus den höheren Leistungsklassen müssen Sie einen eigenen Anteil bezahlen. Dennoch kann sich die Investition lohnen, vor allem wenn Sie Wert auf eine komfortable Handhabung legen und gleichzeitig vom verbesserten Hörerlebnis einer höheren Leistungsklasse profitieren möchten.

Wie bekomme ich den Zuschuss für Hörgeräte von der Krankenkasse?

Versicherte haben nur dann einen Anspruch auf einen Zuschuss zum Hörgerät von der Krankenkasse, wenn der HNO-Arzt ein Hörgerät verordnet hat. Die Verordnung erfolgt nur, wenn der HNO-Arzt bei einem Hörtest mindestens auf einem Ohr eine Schwerhörigkeit feststellt.

Mit der Diagnose vom HNO-Arzt sowie einem zusätzlich durch uns durchgeführten Hörtest beraten Sie dann unsere Hörakustikerinnen und Hörakustiker vor Ort. Sie ermitteln gemeinsam mit Ihnen die am besten geeignete Hörlösung für Ihren Bedarf. Die am besten geeignete Bauart wie Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HdO), Im-Ohr-Hörgerät (IdO) oder RIC-Hörsystem wird dabei nach Ihren Bedürfnissen und Voraussetzungen festgelegt. Auch um alle Formalitäten mit Ihrer Krankenkasse kümmern sich unsere Hörakustikerinnen und Hörakustiker.

Hersteller, auf die wir vertrauen

Wir bieten ein umfangreiches Produktsortiment für Ihre persönlichen Ansprüche.

Wir führen nur besonders geeignete Markengeräte, die eine hohe Qualität hinsichtlich Tonschärfe, Passgenauigkeit und Funktionalität gewährleisten. Alle Markengeräte werden vorab geprüft und getestet.

Logo von Advanced Bionics, für die wir ein Hörgeräteakustiker und Händler vor Ort sind. AB stellt unter anderem Cochlea Implantate (CI) unter den Namen Marvel CI, Naida CI, Sky CI und AutoSense her.
Logo des Herstellers Cochlear, der Cochlea-Implantate (CI) unter den Namen Nucleus, Baha und Osia herstellt. Als Hörakustiker sind wir Ihr Cochlear-Parner vor Ort.
Logo von Humantechnik, einem Hersteller für Telefon-Hörverstärker, Blitzwecker, Vibrationswecker, TV-Hörsysteme, sowie Rauchmelder und Türklingeln mit optischen Signalen. Wir sind Ihr Humantechnik-Händler vor Ort.
MED EL Premium Servcie & Care Partner
Logo von Oticon Medical, einem CI-Hersteller. Als Cochlea Implantat Akustiker übernehmen wir in Ihrer Nähe Einstellung und Wartung der Implantate.
Logo von Phonak Hörgeräte. Untertitel: life is on. Als Hörakustiker für Phonak Hörgeräte übernehmen wir vor Ort Verkauf, Einstellung und Service für die Marken Virto, Audéo, CROS, Naída, Sky, Terra, Slim, Lyric, Virtus+
ReSound Hörgeräte-Logo. Als Akustiker in Ihrer Nähe übernehmen wir Verkauf, Beratung, Anpassung und Wartung von Produkten wie Auracast, ReSound GN, Nexia, Quattro NEO, Key, ENZO Q.
Logo von Sennheiser in-Ear. Wir sind der Hörgeräteakustiker in der Nähe, wenn es um Beratung, Verkauf,, Einstellung und Reparatur für Sennheiser geht.
Logo von Signia Hörgeräte. Für Produkte wie Styletto AX, Silk Charge&Go IX, Pure 312 AX, Insio IX, Active und Motion X stehen wir als Händler und Hörgeräteakustiker vor Ort zur Verfügung.
Logo von Widex Hörgeräte. Als Ihre Hörakustiker vor Ort übernehmen wir Beratung, Probetragen, Verkauf, Anpassung und Service für Marken wie SmartRIC, Moment Sheer und Magnify.

Mit Hörgeräte Seifert entspannt in den Urlaub

Die besten Reisetipps für Hörgeräteträger

Die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür – die Reisezeit! Ob Sie mit dem Flugzeug, dem Auto oder der Bahn unterwegs sind: Für viele Menschen geht es endlich wieder in die Sonne. Unter ihnen sind auch die rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland (Stand 2022), die ein Hörsystem tragen. Doch neue Umgebungen, fremde Länder und ungewohnte Situationen können gerade für Hörgeräteträger eine Herausforderung sein. Damit Sie Ihre Auszeit in vollen Zügen genießen können, haben wir die wichtigsten Reisetipps für Sie zusammengestellt. 

Bevor es losgeht, lohnt sich ein kurzer Abstecher zu Ihrem Hörakustiker. Ein professioneller Urlaubs-Check für Ihr Hörsystem stellt sicher, dass alles optimal funktioniert. Sollte nämlich unterwegs ein Problem auftreten, ist es nicht immer einfach, einen Fachmann vor Ort zu finden. 

Vergessen Sie außerdem nicht, Ihre Urlaubsausrüstung für Ihr Hörgerät zusammenzustellen: 

Mit einer guten Vorbereitung vermeiden Sie unnötigen Stress und können den Urlaub von Anfang an genießen. 

Bei einer Flugreise können Sie Ihr Hörgerät ohne Probleme tragen. Wenn Sie schlafen oder sich ausruhen möchten, schalten Sie es einfach aus oder bewahren Sie es sicher in einem Etui auf. 

Auch am Strand oder Pool gibt es ein paar Dinge zu beachten: 

  • Beim Eincremen das Hörgerät immer herausnehmen, damit keine Sonnencreme in die Mikrofonöffnungen gelangt. 
  • Beim Baden oder Duschen die Hörsysteme unbedingt ablegen, auch wenn sie spritzwassergeschützt sind. Salzwasser oder Chlor können die empfindliche Elektronik schädigen. 
  • Nach einem heißen Tag empfehlen wir, die Hörgeräte in eine Trockenbox zu legen – das beugt Feuchtigkeitsschäden vor und verlängert die Lebensdauer der Geräte. 

Gerade im Urlaub kann es passieren, dass Sand, Schweiß oder Wasser an Ihr Hörsystem gelangen. Reinigen Sie es in diesem Fall vorsichtig mit einem weichen Tuch und einem speziellen Reinigungsspray, das Sie vorab bei uns erhalten können. 

Wichtig: Kein Föhn oder andere Hitzequellen! Zu hohe Temperaturen können die Technik beschädigen. Sollte doch einmal etwas nicht funktionieren, helfen wir Ihnen nach Ihrer Rückkehr gerne schnell und unkompliziert weiter. 

Ein gut geplanter Urlaub ist die beste Voraussetzung für Erholung. Wenn Sie Hörgeräte tragen, denken Sie daran, sie rechtzeitig vor der Reise bei Hörgeräte Seifert überprüfen zu lassen. Wir kümmern uns darum, dass Ihr Hörsystem bestens vorbereitet ist und Sie sich um nichts sorgen müssen. 

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Urlaubs-Check bei Hörgeräte Seifert und starten Sie entspannt in die Ferien! 

Autor: Redaktion Hörwelt

Technik und Handwerk Ausbildung: Hörakustiker 

Hand hält rote Otoplastik im Vordergrund, verschwommene lächelnde Person im Hintergrund

Ausbildung mit Zukunft: Hightech trifft Handwerk am Campus Hörakustik

Wer eine zukunftssichere Ausbildung mit Technik und Sinn sucht, findet am Campus Hörakustik in Lübeck die perfekte Kombination aus Hightech, Handwerk und Gesundheitsberuf. Seit 2022 kommen hier modernste CAD-Software und 3D-Drucker in der Ausbildung zum Einsatz. Ein echtes Highlight für alle technikbegeisterten Azubis im Hörakustiker-Handwerk. 

In der Ausbildung zum Hörakustiker lernen Auszubildende, wie man mithilfe von Computer-Aided Design (CAD) individuelle Ohrpassstücke, sogenannte Otoplastiken, konstruiert. Jeder Mensch hat einen einzigartigen Gehörgang. Deshalb ist jede Otoplastik ein echtes Unikat, das passgenau gefertigt wird. Mit modernem 3D-Druck entsteht daraus ein perfekter Sitz für optimalen Hörkomfort. 

Ein Hörakustiker verwendet den 3D-Druck.

Ein echtes Highlight am Campus Hörakustik sind die zwölf smarten Ohr-Nachbildungen mit integrierter Kameratechnik. Diese ermöglichen realitätsnahe Übungen direkt am künstlichen Gehör. Auf Monitoren wird live übertragen, was im Gehörgang passiert. Das ist ideal für praktische Lernsituationen und spannende Demonstrationen

Als angehender Hörakustiker braucht man nicht nur technisches Know-how, sondern auch handwerkliches Geschick. Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist zum Beispiel die Abnahme eines Ohrabdrucks. Das ist die Basis für eine passgenaue Otoplastik. Jährlich werden am Campus rund 7.000 Ohrabformungen erstellt. Genug Übungsmöglichkeiten für jede und jeden. 

Eine Hörakustikerin formt das Ohrpassstück.

„Die Begeisterung für digitale Technik gehört zu unserem Beruf wie das lebenslange Lernen“, sagt Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). „Der Campus Hörakustik in Lübeck mit seiner hochmodernen und laufend aktualisierten technischen Ausstattung sowie bestens qualifizierten Lehrkräften bietet optimale Bedingungen für die Aus- und Fortbildung in unserem attraktiven Gesundheitsberuf.“ 

Seit über 50 Jahren arbeiten die Akademie für Hörakustik (afh) und die Landesberufsschule für Hörakustiker (LBS) Hand in Hand auf dem Campus. Eine bundesweit einzigartige Lernortkooperation mit internationalem Vorbildcharakter. Von der Zwischenprüfung bis zum Meisterkurs findet hier alles unter einem Dach statt. 

Du bist neugierig geworden und möchtest selbst Teil dieses spannenden Berufs mit Zukunft werden? Dann informiere dich jetzt über die Technik und Handwerk Ausbildung oder sichere dir ein Praktikum bei Hörgeräte Seifert in deiner Nähe. 

🔗 Mehr zur Ausbildung und zum Beruf
🔗 Infos zum Campus Hörakustik
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Autor: Redaktion HörWelt

Welche Hörgeräte sind die besten?

Mittelalte, elegante Businessfrau steht in Fensternähe und schaut lächeln in die Kamera

Lesen Sie hier, welche Vor- und Nachteile unterschiedliche Hörgeräte-Modelle haben und welches Gerät für Sie das beste ist.

Sie haben sich für moderne Hörsysteme entschieden und fragen sich jetzt, welche Hörgeräte die besten sind? Dies lässt sich pauschal nicht beantworten, da die Wahl des Hörsystems von verschiedenen Faktoren abhängt: Dem jeweiligen Lebensstil, den individuellen Hörbedürfnissen, den persönlichen Vorlieben und natürlich auch vom vorhandenen Budget.

Moderne Hörgeräte von Top-Herstellern

Es gibt viele renommierte Hersteller, die qualitativ hochwertige Hörgeräte anbieten, darunter unter anderem PhonakSigniaWidexOticon und ReSound. Um das die für Sie am besten geeigneten Hörgeräte zu finden, ist der Besuch beim Hörakustiker unabdingbar. Dieser führt bei Ihnen einen Hörtest durch, bespricht Ihre aktuelle Hörsituation und berät Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten. Nur eine persönliche Beratung im Gespräch mit dem professionellen Hörakustiker hilft Ihnen, genau das Hörgerät zu finden, das am besten zu Ihnen und Ihrem Leben passt.

Viele verschiedene Hörgeräte auf einem weißen Tablett

Vielfalt moderner Hörgeräte

Moderne Hörgeräte bieten eine Vielzahl von Funktionen und Technologien, die Ihren Höralltag erleichtern können: Störgeräuschunterdrückung, Bluetooth-Konnektivität, Anpassungsfähigkeit an verschiedene Hörsituationen und vieles mehr.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Im-Ohr-Hörgeräten (IdO) und Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten (HdO). Beide haben ihre eigenen Vorteile und können je nach der individuellen Situation die geeignete Wahl sein.

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)

  • Leistung: HdO-Hörgeräte sind auch bei einem schwerem Hörverlust geeignet und besonderes leistungsfähig. Sie sind die bevorzugte Wahl für Menschen mit einem mittleren bis hochgradigen Hörverlust. Die Bauform ist aber generell für jede Art von Hörverlust geeignet.
  • Diskretion: HdO-Geräte werden dezent hinter dem Ohr getragen, sind meistens kaum zu sehen und es gibt sie in vielen technischen und optischen Varianten. Ein Sonderfall sind die modernen RIC-Geräte, die durch ein dünnes Kabel mit der maßgefertigten Otoplastik verbunden sind, welche im Ohr getragen wird und in der sich das Mikrofon befindet. Eine besonders kosmetisch unauffällige Lösung.
  • Hoher Trage- und Bedienkomfort: HdO-Geräte sind bequem zu tragen und einfach zu bedienen, da die Bedienelemente am Gerät gut erreichbar sind und die Einstellungen leicht angepasst werden können. Dies macht sie zu einer praktischen Lösung für Menschen jeden Alters und Lebensstils.
Mann setzt Hinter-dem-Ohr-Hörgerät ein

Im-Ohr-Hörgeräte (IdO)

  • Unauffälligkeit: Bei IdO-Hörgeräten sitzen alle Bauteile in einer Schale, die im kosmetischen Idealfall nur im Gehörgang getragen wird. Dadurch sind Im-Ohr-Hörgeräte sehr unauffällig. Eine hervorragende Wahl für Menschen, die nicht möchten, dass ihr Hörsystem sofort sichtbar ist.
  • Hoher Tragekomfort: Im-Ohr-Hörgeräte werden individuell angepasst, um perfekt in den Gehörgang des Trägers zu passen. Dies garantiert einen hohen Tragekomfort, wodurch die Im-Ohr-Hörgeräte über einen längeren Zeitraum problemlos getragen werden können.
  • Natürliche Klangqualität: Die Platzierung im Gehörgang ermöglicht es, dass der Schall auf natürliche Weise in das Ohr geleitet wird, was in der Regel zu einer hohen Klangqualität und somit einem besseren Hörerlebnis führt.

Allerdings sind Im-Ohr-Hörgeräte nicht für jede Hörminderung, sondern hauptsächlich für leichte bis mittlere Hörverluste geeignet.

Hand hält zwischen zwei Fingern ein Im-Ohr-Hörgerät, im Hintergrund Businessoutfit mit blauem Blazer einer Frau

Die besten Hörgeräte für Ihren individuellen Hörverlust

Sie sehen, die Entscheidung zwischen HdO- und IdO-Hörgeräten hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Vereinbaren Sie einen Termin in Ihrer Hörgeräte Seifert Filiale und lassen Sie sich beraten. Ein kostenloser Hörtest und das Testen unterschiedlicher Hörgeräte-Modelle helfen, die für Sie besten Hörgeräte zu finden. Denn die besten Hörgeräte sind die, die Sie gerne tragen und die Ihnen wieder Lebensqualität schenken.

Autor: Redaktion HörWelt

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Wir stehen Ihnen mit über 90 Filialen in Süddeutschland für alle Fragen rund um das gute Hören zur Verfügung. Seit über 60 Jahren ist HÖRGERÄTE SEIFERT der kompetente Partner für moderne Hörsysteme und Lärmprävention. Vereinbaren Sie in der Filiale Ihrer Wahl am besten gleich einen Termin zu einem kostenlosen und unverbindlichen Hörtest mit individueller Beratung.

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Hörgeräte-Neuheiten der EUHA-Messe 2023

EUHA Messe-Banner

Alle Infos zu den aktuellen Hörgeräte-Neuerungen.

Hörgeräte-Neuheiten der EUHA-Messe 2023

Die neuesten Hörgeräte-Entwicklungen

Zum ersten Mal seit 2019 war die EUHA (Europäische Union der Hörakustiker) mit ihrem weltweit größten Hörakustik-Kongress wieder in Nürnberg zu Gast. Vom 18.10. bis 20.10.2023 traf sich die Branche bereits zum 67. Mal zu dieser Veranstaltung. Auch wieder mit dabei: die vom BVHI (Bundesverband der Hörsysteme-Industrie) organisierte Industrieausstellung. 

Man kann es vielleicht als den ersten „richtigen“ Kongress seit der Corona-Pandemie bezeichnen. Vielleicht lag es aber auch am Standort.  Es war auf jeden Fall richtig was los in Nürnberg! Die Anzahl der Aussteller hat im Vergleich zu den Vorjahren wieder zugenommen. Und auch die Besucherzahlen waren deutlich höher. Immer wieder waren Sätze zu hören wie: „Schön, dich hier zu treffen!” oder: „Wie lange haben wir uns schon nicht mehr gesehen?”

Auch Hörgeräte Seifert hat den „Heim-Kongress” dazu genutzt, wieder möglichst vielen Mitarbeitenden einen Messe-Besuch zu ermöglichen. Neu waren dabei in diesem Jahr spezielle Angebote sowie ein kostenloser Messebesuch für Auszubildene am dritten Messtag. Mit der Schweiz gab es zudem erstmals ein Partnerland für die Veranstaltung. 

Das Angebot auf dem Kongress

Erneut wurde ein umfangreiches und hochkarätiges Vortragsprogramm geboten. Hier ging es unter anderem um moderne Hörassistenzsysteme, kommunikationsfreundliche Hörsysteme, neue Testmaterialen sowie Hörtraining, Demenz und Hörverlust.  

Die Zukunft der Hörakustik war Thema eines Round Table Gesprächs am Freitag. Ansonsten stand dieser Tag voll im Zeichen der Schüler und Auszubildenden. Erstmals gab es eine geführte Tour über die Fachausstellung und einen speziellen Vortag zum Thema Social Media für den Branchen-Nachwuchs. 

Vielfältige Trends zeichnen sich ab

Die Industrieausstellung präsentierte erneut Produktneuheiten und Erweiterungen en masse. Mit dabei: die ein oder andere Weltneuheit. So gab es erstmals ein Instant-Fit Miniatur-Im-Ohr- Hörsystem mit Akku-Technik zu bestaunen. Andere Hersteller haben gleich ganze Plattformen neu gelauncht. Dabei ist der Trend zu Akku-Hörgeräten (mit immer besseren Akkus) deutlich spürbar. 

Zudem waren zwei weitere Begrifflichkeiten immer wieder zu vernehmen: “Bluetooth LE Audio” und “Aura Cast”. Dieser neue, weltweit eingeführte Bluetooth Standard wird die Audiowelt vermutlich komplett verändern. So wird es beispielsweise möglich, Bahnhofsdurchsagen, individualisiert für das gewünschte Gleiß, direkt in seine Audiosysteme (Hörsystem, Kopfhörer, Cochlea Implantat) zu streamen. Sich den neusten Film in seiner Lieblingssprache und gewünschter Lautstärke im Kino anzuschauen, ist ein weiteres vorstellbares Szenario. Die EUHA 2023 gibt hier den Startschuss. Erste Hörsysteme mit Blootooth LE Audio sind ab sofort erhältlich.

Sie möchten noch mehr über die vielen Möglichkeiten moderner Hörgeräte-Technologie erfahren? Kommen Sie in einer unserer über 90 Filialen in Süddeutschland vorbei und sprechen Sie unsere Hörgeräteakustiker darauf an! Gemeinsam finden wir das für Sie geeignete Hörsystem! 

Autor: Dirk Herzog (Leiter der Hörgeräte Seifert Filiale in Traunstein)

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Nach dem Abi eine Ausbildung zum Hörakustiker?

Azubis üben Ohrabformung aneinander

Ihre Zukunft im Handwerk.

Hörakustiker — Ein Beruf mit Zukunft

Die Vorteile einer Ausbildung zum Hörakustiker

Nach dem Abschluss des Abiturs stellt sich für viele Schulabgänger die Frage, wie es beruflich weitergehen soll: Ausbildung oder Studium? Was ist sinnvoller, hat mehr Zukunftsperspektive oder passt besser zu den eigenen Fähigkeiten? Eine Ausbildung zum Hörakustiker ist vielseitig und zukunftssicher und bietet Möglichkeiten in verschiedene Richtungen – vom Meister bis hin zum Master.

“Wer Hörakustiker werden möchte, benötigt wie in jedem Handwerk technisches Geschick, aber auch Interesse an medizinischen Themen sowie soziale Kompetenzen”, beschreibt Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) die notwendigen Voraussetzungen für diesen Beruf. “Das Hörakustiker-Handwerk ist sehr abwechslungsreich, eine Kombination aus Gesundheitsberuf, Handwerk und Beratungstätigkeit.”

Duale Ausbildung: Praxis plus Theorie

Die duale Ausbildung im Hörakustiker-Handwerk vereint die praktische Berufserfahrung, die die Auszubildenden in ihrem Ausbildungsbetrieb sammeln, mit theoretischen Lerninhalten im Blockunterricht am Campus Hörakustik in Lübeck. In der dortigen bundesweit zentralen und weltweit größten Ausbildungsstätte des Hörakustiker-Handwerks erlernen die angehenden Hörakustiker das Fachwissen für ihren späteren Beruf. Zur hochmodernen Ausstattung des Campus gehören Labore, Hörsaal, Boardinghäuser und neueste Technik – vom 3D-Drucker bis zur Hörsystemebank mit über 2.000 Hightech-Hörgeräten aller Hersteller. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann gegebenenfalls auch um ein halbes Jahr verkürzt werden.

Karriere nach der Gesellenprüfung

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung stehen den Gesellen weitere Karrieremöglichkeiten offen: “Um einen eigenen Fachbetrieb zu leiten, ist eine Fortbildung zum Meister notwendig. Das ist am Campus für Hörakustik berufsbegleitend oder auch in Vollzeit möglich”, so Schmidt. “Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich durch Weiterbildungen zu spezialisieren, zum Beispiel im Bereich der Hörsystemversorgung für Kinder oder bei Tinnitus.” Eine akademische Laufbahn mit Abschluss im Studiengang Hörakustik ist an der nahegelegenen Technischen Hochschule Lübeck, die mit dem Campus Hörakustik kooperiert, möglich.

Fachkräfte in Zukunftsbranchen

Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Zahl der Menschen, die eine Hörsystemversorgung benötigen. “Nicht nur die Alters-, sondern auch die Lärmschwerhörigkeit nimmt zu. Hörakustiker sind Fachleute, die auch künftig in unserer Gesellschaft dringend benötigt werden”, erklärt Schmidt. “Sie geben schwerhörigen Menschen jeden Alters ein Stück Lebensqualität zurück.”

Zur Gewinnung von Auszubildenden im Handwerk, auch in weiteren Handwerksbranchen, organisieren die Partnerorganisationen der Allianz für Aus- und Weiterbildung den “Sommer der Berufsausbildung”, um Jugendliche auf ihrem Weg in die Ausbildung zu unterstützen: Mit vielfältigen Aktionen und Events auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene informieren sie über die berufliche Bildung und bringen Betriebe und Jugendliche zusammen.

Hörakustik-Ausbildung bei Hörgeräte Seifert

Hörgeräte Seifert hat über 90 Filialen in Süddeutschland. Du interessierst dich für eine Ausbildung zum Hörakustiker bei uns?  Wir informieren dich gerne unverbindlich zum Beruf des Hörakustikers und zur Ausbildung!

Autor: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR/ Hörgeräte Seifert
Bildquelle: Bundesinnung der Hörakustiker/ Olaf Malzahn

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