Bereit für Urlaub, Sonne und Strand

So pflegen Sie Ihre Hörgeräte im Sommer und schützen die empfindliche Technik vor Wasser, Sand und hohen Temperaturen.

Sommer bedeutet für viele Menschen Urlaub, Ausflüge, Gartenfeste und entspannte Stunden am Wasser. Damit Sie Gespräche, Vogelgezwitscher und andere schöne Klänge unbeschwert genießen können, sollten Ihre Hörgeräte zuverlässig funktionieren. 

Denn hohe Temperaturen, Schweiß, Sonnencreme, Staub und Feuchtigkeit können die empfindliche Technik belasten. Mit der richtigen Reinigung und Pflege schützen Sie Ihre Hörsysteme vor vermeidbaren Schäden, erhalten ihre Leistungsfähigkeit und sorgen dafür, dass Sie den Sommer mit bestem Hören genießen können. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Pflege Ihrer Hörgeräte in der warmen Jahreszeit achten sollten.  

Hörgeräte enthalten sensible elektronische Bauteile. Mikrofone, Hörer, Kontakte und Akkus können durch Feuchtigkeit und starke Hitze beeinträchtigt werden. Gleichzeitig schwitzen viele Menschen bei sommerlichen Temperaturen stärker. Schweiß kann sich am Gehäuse, an den Mikrofonöffnungen oder am Ohrpassstück sammeln. 

Auch Sand, Staub, Pollen sowie Rückstände von Sonnencreme und Insektenschutzmitteln können Öffnungen und Filter verstopfen. Eine regelmäßige Pflegeroutine ist deshalb im Sommer besonders wichtig. 

Ob Schwimmbad, Badesee, Meer oder Gartendusche: Nehmen Sie Ihre Hörgeräte ab, bevor Sie ins Wasser gehen. Auch bei wasserresistenten Modellen ist es ratsam, unnötigen Wasserkontakt zu vermeiden. Wasserresistent bedeutet nicht automatisch, dass ein Hörgerät zum Schwimmen geeignet ist. 

Bewahren Sie die Geräte währenddessen in einem stabilen Etui an einem trockenen und schattigen Ort auf. Legen Sie sie nicht offen auf ein Handtuch oder direkt an den Beckenrand. Dort können sie leicht herunterfallen, nass werden oder verloren gehen. 

Trocknen Sie nach dem Baden nicht nur Ihre Haare, sondern auch Ihre Ohren und Gehörgänge sorgfältig ab, bevor Sie die Hörgeräte wieder einsetzen. 

In einem geschlossenen Fahrzeug können die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit stark ansteigen. Die Hitze kann Akkus, Batterien und die empfindliche Elektronik Ihrer Hörsysteme beschädigen. 

Bewahren Sie Ihre Hörgeräte daher weder im Handschuhfach noch auf dem Armaturenbrett oder in einer Tasche im Kofferraum auf. Auch eine längere direkte Sonneneinstrahlung – etwa auf der Terrasse oder am Strand – sollten Sie vermeiden. 

Transportieren Sie Ihre Hörgeräte am besten in ihrem Schutzetui und bewahren Sie dieses an einem kühlen, trockenen und schattigen Ort auf. 

Schweiß und hohe Luftfeuchtigkeit lassen sich im Sommer kaum vermeiden. Um die Feuchtigkeit auf Ihren Hörgeräten zu entfernen, empfiehlt es sich, diese regelmäßig mit einem geeigneten Trockensystem zu entfeuchten. 

Hierfür stehen beispielsweise Trockenboxen, elektrische Trockengeräte oder spezielle Trockenkapseln zur Verfügung. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von der Bauform und der Energieversorgung Ihrer Hörgeräte ab. Bei wiederaufladbaren Geräten sollten Sie ausschließlich Zubehör verwenden, das für das jeweilige Modell vorgesehen ist. 

Wichtig: Versuchen Sie nicht, Ihre Hörgeräte mit einem Föhn, auf der Heizung, in der Mikrowelle oder im Backofen zu trocknen. Starke Hitze kann dauerhafte Schäden verursachen. 

Eine regelmäßige Reinigung trägt dazu bei, die Funktion Ihrer Hörgeräte zu erhalten. Entfernen Sie Schweiß, Staub und Hautrückstände täglich und gehen Sie dabei behutsam vor: 

  • Wischen Sie die Geräte mit einem weichen, trockenen Reinigungstuch ab. 
  • Säubern Sie Mikrofonöffnungen vorsichtig mit einer geeigneten Bürste. 
  • Kontrollieren Sie Ohrpassstücke, Schirmchen und Cerumenfilter. 
  • Verwenden Sie nur Reinigungsprodukte, die ausdrücklich für Hörgeräte vorgesehen sind. 

Halten Sie das Hörgerät bei der Reinigung möglichst so, dass gelöste Verschmutzungen nach unten herausfallen können und nicht tiefer in die Öffnungen gelangen. 

Verwenden Sie weder fließendes Wasser noch Haushaltsreiniger oder Alkohol, sofern dies nicht ausdrücklich in der Pflegeanleitung Ihres Hörgerätemodells erlaubt wird. 

Sonnencreme, Haarspray, Parfüm und Insektenschutzmittel sind im Sommer oft unverzichtbar. Ihre Inhaltsstoffe können jedoch Mikrofone, Filter und andere Öffnungen der Hörgeräte verkleben. 

Gehen Sie deshalb in dieser Reihenfolge vor: 

1. Nehmen Sie Ihre Hörgeräte heraus. 

2. Tragen Sie Sonnencreme, Insektenschutz oder Haarspray auf. 

3. Waschen und trocknen Sie anschließend Ihre Hände. 

4. Warten Sie, bis die Produkte auf der Haut beziehungsweise im Haar getrocknet sind. 

5. Setzen Sie erst danach Ihre Hörgeräte wieder ein. 

Am Abend sollten Sie mögliche Rückstände mit einem dafür vorgesehenen Tuch entfernen. 

Radfahren, Wandern, Gartenarbeit oder Sport im Freien gehören für viele Menschen zum Sommer. Durch stärkere Bewegung und Schweiß steigt jedoch das Risiko, dass Hörgeräte verrutschen oder herausfallen. 

Ein individuell guter Sitz ist deshalb besonders wichtig. Manche High-End-Geräte verfügen über spezielle Schutzbeschichtungen, die das Eindringen von Schweiß, Feuchtigkeit und Staub erschweren. 

Bei sehr schnellen Fahrgeschäften oder Aktivitäten mit starken ruckartigen Bewegungen sollten Sie Ihre Hörgeräte herausnehmen und sicher im Etui verstauen 

Legen Sie Hörgeräte unterwegs nicht lose in eine Hosen- oder Strandtasche. Dort können sie durch Schlüssel, Sand, Kosmetikprodukte oder andere Gegenstände beschädigt werden. 

Ein festes Schutzetui bewahrt die Geräte vor Stößen, Schmutz und Verlust. Wählen Sie für die Aufbewahrung einen Ort, der: 

  • trocken, 
  • schattig, 
  • möglichst kühl und 
  • für Kinder und Haustiere nicht erreichbar ist. 

Auch nachts sollten Hörgeräte an einem sauberen, trockenen Platz liegen. Wiederaufladbare Modelle gehören dafür in die vorgesehene Ladestation. Bei Hörgeräten mit Einwegbatterien kann es sinnvoll sein, das Batteriefach entsprechend den Herstellerhinweisen zu öffnen, damit vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann. 

Ist Ihr Hörgerät versehentlich mit Wasser in Kontakt gekommen, bewahren Sie Ruhe. Schalten Sie es aus und nehmen Sie – sofern möglich – die Batterie heraus. Trocknen Sie das Gehäuse vorsichtig mit einem weichen Tuch ab und legen Sie das Gerät in ein geeignetes Trockensystem. 

Bei Akku-Hörgeräten sollten Sie die Hinweise des Herstellers beachten. Laden Sie ein deutlich durchnässtes Gerät nicht sofort auf. Reis, Föhn oder direkte Hitze sind keine geeigneten Trocknungsmethoden. 

Funktioniert das Hörgerät anschließend nicht wie gewohnt, klingt es verzerrt oder setzt es zeitweise aus, lassen Sie es fachgerecht von Ihrem Hörakustiker überprüfen. 

Vor einer längeren Reise lohnt sich ein Servicetermin. Dabei können unter anderem der technische Zustand, Filter, Schläuche, Ohrpassstücke und der Sitz Ihrer Hörgeräte kontrolliert werden. 

Denken Sie außerdem an eine kleine Reiseausstattung: 

  • Ersatzbatterien oder Ladekabel
  • Schutzetui 
  • Reinigungstücher und Bürste 
  • Ersatzfilter und Schirmchen 
  • geeignetes Trockensystem 
  • gegebenenfalls einen passenden Reiseadapter 

So sind Sie auch unterwegs gut vorbereitet!

Eine sorgfältige Pflege muss nicht aufwendig sein. Schon wenige Minuten am Tag können dazu beitragen, Feuchtigkeit, Schmutz und Ablagerungen zu entfernen und die Funktionsfähigkeit Ihrer Hörgeräte zu erhalten. Schützen Sie Ihre Hörgeräte vor Wasser und Hitze, reinigen Sie sie regelmäßig und bewahren Sie sie an einem geeigneten Ort auf. 

Sollten Sie Veränderungen beim Klang, eine geringere Lautstärke oder wiederkehrende Aussetzer bemerken, warten Sie nicht bis nach dem Urlaub. Das Team von Hörgeräte Seifert unterstützt Sie gerne mit einer professionellen Reinigung, Wartung und Funktionskontrolle Ihrer Hörsysteme. 

👉 Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Servicetermin bei Hörgeräte Seifert und genießen Sie den Sommer mit zuverlässig funktionierenden Hörgeräten. 

Autor: Redaktion HörWelt

7 erstaunliche Fakten über das menschliche Gehör

Vom einzigartigen Ohrabdruck über das Gleichgewichtsorgan bis hin zur schnellen Reaktion auf Geräusche.

Unser Ohr ist ein hochleistungsfähiges Sinnesorgan, das für das soziale Leben, die Kommunikation und die Orientierung unerlässlich ist. Wir nehmen Geräusche wahr, orientieren uns im Raum und kommunizieren miteinander. All das funktioniert dank eines hochkomplexen Systems aus Ohr, Nervenbahnen und Gehirn. Doch viele spannende Details rund um das Hören sind im Alltag kaum bekannt. In diesem Artikel stellen wir Ihnen 7 interessante Fakten über unser Gehör vor, die zeigen, wie einzigartig und vielseitig es ist.

Hören bedeutet weit mehr als nur das Auffangen von Schallwellen im Ohr. Zwar wandeln unsere Ohren Schwingungen in elektrische Signale um, doch erst im Gehirn entsteht das eigentliche Hörerlebnis. Hier werden Sprache, Musik oder Geräusche erkannt, eingeordnet und mit Erinnerungen verknüpft.

Spannend ist, dass selbst leichte Störungen im Gehirn, etwa durch eine Gehirnerschütterung, das Hörvermögen verändern können. Deshalb sprechen Experten oft vom zentralen Hören. Das erklärt auch, warum zwei Menschen denselben Klang unterschiedlich wahrnehmen, denn das Gehirn interpretiert ihn individuell.

Nicht nur unsere Fingerabdrücke sind unverwechselbar, auch die Form unserer Ohren ist absolut individuell. Schon kleinste Unterschiede im Knorpel oder in den Falten der Ohrmuschel machen jedes Ohr einzigartig.

In kriminaltechnischen Untersuchungen kann die Ohrform tatsächlich zur Identifizierung einer Person herangezogen werden, ähnlich wie Fingerabdrücke oder DNA. Ihre Ohren sind also nicht nur Sinnesorgane, sondern auch ein persönliches Erkennungsmerkmal.

Das Innenohr ist nicht nur fürs Hören zuständig, sondern auch für unser Gleichgewicht. Dort befinden sich winzige Kristalle, die in Flüssigkeit gelagert sind. Sie reagieren auf Bewegungen und Schwerkraft und geben dem Gehirn Rückmeldung, ob wir stillstehen, uns drehen oder uns nach vorne beugen.

Ohne dieses komplexe System wären wir kaum in der Lage, sicher zu gehen oder gerade zu stehen. Schon kleinste Störungen im Gleichgewichtsorgan können Schwindel auslösen oder dazu führen, dass wir uns unsicher auf den Beinen fühlen.

Viele Menschen empfinden Ohrenschmalz als störend, dabei erfüllt es gleich mehrere wichtige Aufgaben. Es schützt das Ohr vor Bakterien, Schmutz und Austrocknung. Außerdem sorgt es dafür, dass Staubpartikel oder abgestorbene Hautzellen nach außen transportiert werden.

Haben Sie schon einmal bemerkt, dass sich Ihr Gehör bei einem Schnupfen verändert? Das liegt daran, dass Ohren, Nase und Rachen über die sogenannte Eustachische Röhre direkt miteinander verbunden sind. Dieses kleine Verbindungsstück gleicht den Druck zwischen Mittelohr und Umgebung aus.

Das menschliche Ohr ist in der Lage, Frequenzen von etwa 20 bis 20.000 Hertz wahrzunehmen, ein enormer Bereich. Besonders empfindlich sind wir im Bereich von Sprache, also zwischen 1.000 und 4.000 Hertz. Schon winzige Veränderungen in der Lautstärke können wir wahrnehmen, Unterschiede von gerade einmal einem Dezibel sind für das Gehör oft spürbar.

Ein weiterer faszinierender Fakt ist, dass unser Gehör schneller auf Reize reagiert als unsere Augen. Während das Gehirn rund 200 Millisekunden benötigt, um visuelle Eindrücke zu verarbeiten, erfolgt die Verarbeitung akustischer Reize bereits nach etwa 20 Millisekunden.

Ob einzigartige Ohrform, empfindliche Gleichgewichtsorgane oder die blitzschnelle Reaktion auf Geräusche: Unser Gehör ist ein komplexes System voller erstaunlicher Details. Es verbindet uns mit unserer Umwelt, unterstützt unser Gleichgewicht und prägt unser soziales Leben.

Sind Sie neugierig, wie es um Ihr Hörvermögen steht? Bei Hörgeräte Seifert erhalten Sie eine professionelle und unverbindliche Beratung sowie einen kostenlosen Hörtest. Unsere erfahrenen Hörakustiker stehen Ihnen zur Seite, um Ihr Gehör zu schützen und bei einer Hörminderung die passende Lösung für Sie zu finden.

Autor: Redaktion HörWelt

Hörgerät nur für ein Ohr oder für beide Ohren?

Ein Mann sammelt mit einem Hörgerät (einseitig) Erfahrungen.

So treffen Sie die passende Entscheidung

Wer eine Hörminderung bemerkt, stellt sich oft schnell die Frage: Reicht ein Hörgerät nur für ein Ohr – oder sind Hörgeräte links und rechts sinnvoller? Die ehrliche Antwort lautet: Es gibt keine pauschal „richtige“ Lösung. Entscheidend sind Ihre Hörkurven, Ihr Alltag, Ihre Hörziele und manchmal auch praktische Faktoren wie Budget oder Bedienkomfort.

In diesem Artikel bekommen Sie eine klare Orientierung, wann ein Hörgerät einseitig sinnvoll ist, warum Hörgeräte für beide Ohren meist die bessere Wahl sind und welche Alternativen es bei einseitiger Taubheit gibt.

Warum die Entscheidung „ein oder zwei Hörgeräte“ so wichtig ist

Hören ist Teamwork: Ihr Gehirn verarbeitet die Signale beider Ohren gemeinsam. Genau dadurch entstehen Fähigkeiten, die viele erst vermissen, wenn sie nachlassen:

  • Richtungshören (Woher kommt ein Geräusch?).
  • Sprachverstehen in Gruppen und bei Hintergrundlärm.
  • Sicheres Wahrnehmen von Warnsignalen im Straßenverkehr oder Haushalt.

Wenn die Versorgung nicht zu Ihrer Situation passt, kann das zu Frust führen, obwohl die Technik eigentlich gut ist. Deshalb lohnt es sich, die Optionen bewusst abzuwägen.

Kann man auch nur ein Hörgerät tragen?

Ja, man kann auch nur ein Hörgerät tragen und in bestimmten Fällen ist das auch sinnvoll. Wichtig ist nur: Die Entscheidung sollte auf Basis eines Hörtests für beide Ohren getroffen werden. Denn häufig zeigt sich, dass das vermeintlich „gute“ Ohr doch schlechter ist als gedacht.

Ein Hörgerät für ein Ohr ist in der Regel dann ausreichend, wenn tatsächlich nur ein Ohr betroffen ist und das andere noch gut hört. Das kann z. B. nach einem Hörsturz der Fall sein oder durch eine einseitige Geräuschbelastung entstehen.

Merke: Einseitig versorgen heißt nicht „weniger wichtig“, sondern „gezielt passend“ – aber nur, wenn die Voraussetzungen auch stimmen.

Vorteile, wenn Hörgeräte für beide Ohren getragen werden

Vor allem bei beidseitiger Hörminderung zeigt die Erfahrung mit einer einseitigen Hörgeräte-Versorgung meist: Mit nur einem Gerät bleibt oft „irgendwas anstrengend“. Das hat Gründe. Hörgeräte für beide Ohren bringen typischerweise mehrere Vorteile:

  1. Räumliches Hören und mehr Sicherheit
    Mit zwei Geräten kann Ihr Gehirn wieder besser vergleichen: rechts/links, vorne/hinten. Das hilft beim Richtungshören und damit auch beim Erkennen von Gefahrenquellen (z. B. Fahrradklingel, Auto, Zuruf).
  2. Kein „Schallschatten“ durch den Kopf
    Geräusche von der unversorgten Seite können vom Kopf „abgeschattet“ werden. Das bedeutet: Sie kommen leiser oder verzerrter an. Mit Hörgeräten links und rechts wird diese Lücke deutlich kleiner.
  3. Besseres Sprachverstehen in Alltagssituationen
    In Gesprächen mit mehreren Personen oder in Cafés ist beidseitiges Hören oft spürbar entlastend. Viele berichten, dass sie sich weniger anstrengen müssen und abends weniger „Hör-Müdigkeit“ haben.
  4. Das Gehirn „verlernt“ das Hören auf der unversorgten Seite
    Wenn ein Ohr dauerhaft nicht genutzt wird, kann das Hörzentrum die Signale von dieser Seite schlechter verarbeiten. Deshalb ist bei beidseitiger Hörminderung eine beidseitige Versorgung häufig sinnvoll, um das System stabil zu halten.
  5. Stereo-Funktion beim Streaming (Bluetooth)
    Ein Vorteil, den viele überrascht: Mit zwei Hörgeräten ist bei vielen Systemen Stereo-Streaming möglich – z. B. beim Fernsehen, beim Musikhören oder beim Telefonieren. Und das kann selbst dann relevant sein, wenn ein Ohr noch recht gut wirkt.

Kosten: Warum „zwei solide Geräte“ oft besser sind als „ein Spitzenmodell“

Viele Menschen scheuen die Mehrkosten für das zweite Gerät. Das ist verständlich. Aber die Praxis zeigt oft:

Lieber zwei günstige bzw. zuzahlungsfreie Geräte als nur ein Spitzenmodell für eine Seite.

Denn der größte Sprung im Alltag entsteht häufig nicht durch „noch mehr Features“, sondern durch das beidseitige Hören an sich. Eine gute Anpassung und passende Technik für beide Ohren schlagen in vielen Situationen ein einzelnes High-End-Gerät.

Sonderfall: Völlige Taubheit auf einem Ohr – was dann?

Wenn ein Ohr gar nicht mehr hörfähig ist, hilft ein klassisches Hörgerät dort nicht weiter. In solchen Fällen kommen spezielle Systeme infrage:

  • CROS-Hörgerät: Wenn ein Ohr taub ist und das andere normal hört. Das Signal der tauben Seite wird zur hörenden Seite übertragen.
  • BiCROS-Hörgerät: Wenn ein Ohr taub ist und das andere ebenfalls eine Hörminderung hat. Dann wird übertragen und gleichzeitig verstärkt.

Das Ziel: Geräusche von der tauben Seite gehen nicht verloren – Sie werden im Alltag wieder „vollständiger“ informiert.

CROS-Hörgerät mit Kabel für Menschen mit einseitiger Taubheit.

So finden Sie heraus, was zu Ihnen passt

Eine gute Entscheidung entsteht aus zwei Dingen: Messwerten und Alltagserleben.

Bewährt hat sich dieses Vorgehen:

  1. Hörtest für beide Ohren (auch wenn nur eine Seite auffällig erscheint).
  2. Klärung Ihrer typischen Situationen: Gespräche, TV, Straße, Gruppen, Arbeit.
  3. Probetragen: einseitig vs. beidseitig im direkten Vergleich.
  4. Feinjustierung: Sitz, Lautstärke, Störgeräusche, Streaming, Programme.

Gerade der Vergleich im echten Leben ist oft der Aha-Moment.

Gut zu wissen: Bei Hörgeräte Seifert können Sie Ihre Hörgeräte kostenlos und unverbindlich probetragen. Sie können also auch Hörgeräte für beide Ohren testen und sich dann trotzdem für ein Hörgerät nur für ein Ohr entscheiden.

FAQ: Häufige Fragen zu „Hörgerät nur für ein Ohr“

Ist ein Hörgerät einseitig „schlechter“?
Nicht grundsätzlich. Wenn wirklich nur ein Ohr betroffen ist, kann eine einseitige Hörgeräte-Versorgung richtig sein. Bei beidseitiger Hörminderung ist es jedoch keine optimale Lösung.
Kann ich später auf zwei Geräte erweitern?
In vielen Fällen ja. Wichtig ist, dass die Anpassstrategie dazu passt und das zweite Ohr regelmäßig kontrolliert wird.
Woran merke ich, dass ich besser zwei Geräte tragen sollte?
Typische Hinweise sind: anstrengendes Verstehen in Gruppen, unsicheres Richtungshören, häufiges Nachfragen, schnelle Ermüdung – obwohl das einzelne Gerät „eigentlich gut“ klingt.
Sind Hörgeräte für beide Ohren immer teurer?
Nicht unbedingt. Im Rahmen der Hörgerät-Kostenübernahme durch die Krankenkasse wird die Zuzahlung von 10 € nur einmal fällig. Wünscht der Patient mehr als nur ein „Kassenmodell“, ergeben sich zusätzliche Eigenbeiträge, die von Ausführung und zusätzlichen Features abhängen.

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt keine pauschale richtige Antwort auf die Frage nach „ein oder zwei Hörgeräten“.
  • Bei beidseitiger Hörminderung sind Hörgeräte links und rechts oft klar im Vorteil: räumliches Hören, weniger Schallschatten, besseres Verstehen, weniger Hörstress.
  • Ein Hörgerät für ein Ohr ist sinnvoll, wenn wirklich nur eine Seite betroffen ist. Ein Hörtest für beide Ohren bleibt trotzdem wichtig.
  • Bei einseitiger Taubheit sind CROS/BiCROS-Hörgeräte häufig die passende Lösung.
  • Häufig gilt: Zwei solide Geräte bringen mehr Alltagserfolg als ein Spitzenmodell.

Für gutes Hören geht es nicht nur um das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

Gemeinsam finden wir die für Sie passende Hörlösung!
Eine Kundenberatung zu in Ohr Hörgeräten in einer unserer Filialen

Testen Sie Ihre Hörgeräte – mit Vergleich im Alltag

Ob Hörgerät nur für ein Ohr oder Hörgeräte für beide Ohren: Die beste Entscheidung treffen Sie, wenn Messwerte und Alltagstest zusammenpassen. Vereinbaren Sie am besten in einer unserer Filialen einen Termin für einen Hörtest und eine unverbindliche Beratung – inklusive Probetragen und direktem Vergleich. So finden Sie die Lösung, die wirklich zu Ihrem Leben passt.

Hörgeräte verbessern Lebensqualität und Gesundheit 

Eine Frau und ein Mann schauen sich lachend an. Die Frau hält eine Blume in der Hand.

Was die Hörstudie Eurotrak über den Stand der Hörgesundheit, Hörverluste und die Hörgeräte-Nutzung in Deutschland verrät

Wie steht es eigentlich um die Hörgesundheit in Deutschland? Die aktuelle EuroTrak Deutschland Hörstudie 2025 liefert darauf fundierte Antworten und zeigt zugleich, warum eine frühzeitige Hörgeräteversorgung heute wichtiger ist, denn je. 

Seit 2009 wird die groß angelegte Untersuchung regelmäßig vom Züricher Marktforschungsinstitut Anovum im Auftrag der europäischen und deutschen Hörgeräte-Hersteller (EHIMA und BVHI) durchgeführt. Präsentiert wurden die Ergebnisse 2025 unter anderem über die Initiative Hörgesundheit. Ziel der Studie ist es, Trends rund um Hörverlust, Hörgeräte-Nutzung und Versorgungswege sichtbar zu machen und damit Aufklärungsarbeit zu leisten. 

Über 9 Millionen Menschen mit Hörminderung 

Die aktuellen Zahlen sprechen eine klare Sprache: 10,9 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland schätzen ihre Hörfähigkeit selbst als gemindert ein. Das entspricht rund 9,11 Millionen Menschen. 

Besonders auffällig ist der altersabhängige Anstieg: Während jüngere Altersgruppen vergleichsweise selten betroffen sind, steigt der Anteil der Menschen mit Hörverlust ab dem 55. Lebensjahr deutlich an und erreicht bei den über 74-Jährigen mehr als ein Drittel. 

Gleichzeitig zeigt sich eine positive Entwicklung: Der Versorgungsgrad steigt kontinuierlich. Mittlerweile nutzen 47 % der Personen mit selbst eingeschätzter Hörminderung Hörgeräte, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu früheren Erhebungen. 

Hörgeräte-Nutzung: früher versorgt, länger getragen 

Trotz dieser positiven Entwicklung besteht weiterhin Verbesserungspotenzial: Zwar steigt der Versorgungsgrad kontinuierlich, dennoch vergehen nach Feststellung der Hörminderung im Durchschnitt noch etwa drei Jahre bis zur Hörgeräteversorgung. 

Einmal angepasst, werden Hörsysteme jedoch konsequent genutzt: 

  • Durchschnittliche tägliche Tragedauer: 8,8 Stunden 
  • Jeder vierte Hörgeräteträger trägt sein Gerät sogar über 12 Stunden täglich 
  • Nur 4 % der verordneten Hörgeräte werden nicht regelmäßig getragen 

Diese hohe Akzeptanz zeigt, dass moderne Hörgeräte im Alltag gut angenommen werden und für viele Menschen eine echte Unterstützung darstellen. 

Hörgeräte verbessern Lebensqualität und Gesundheit 

Die EuroTrak Hörstudie 2025 bestätigt erneut, dass eine professionelle Hörgeräteversorgung weit über das reine „Besserhören“ hinausgeht. 

Hörgeräteträger berichten deutlich häufiger von: 

  • besserer Schlafqualität
  • geringerer körperlicher Erschöpfung am Abend 
  • höherem Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr 
  • aktiverem Sozialleben 
  • mehr Selbstvertrauen 

Besonders in belebten Umgebungen und im Straßenverkehr fühlen sich viele Menschen mit Hörgeräten sicherer, da Richtungshören und das Wahrnehmen von Warnsignalen deutlich verbessert sind. Das betrifft sowohl Autofahrer als auch Fahrrad- oder E-Bike-Nutzer. 

Kurz gesagt: Hörgeräte steigern nachweislich die Lebensqualität. 

Hörgesundheit und Arbeitsleben 

Ein weiterer zentraler Aspekt der Studie ist die Bedeutung von Hörsystemen im Berufsalltag. Die große Mehrheit der berufstätigen Hörgeräteträger gibt an, im Job von ihrer Versorgung zu profitieren. 

In Zeiten von Fachkräftemangel und längerer Lebensarbeitszeit ist das ein wichtiger Faktor: Wer gut hört, bleibt leistungsfähig, konzentriert und kommunikationsstark – entscheidende Voraussetzungen für langfristige Erwerbstätigkeit. 

Drei jüngere Menschen in einer Bürosituation

Informationsdefizit beim Hörtest 

Trotz positiver Entwicklungen gibt es weiterhin Handlungsbedarf. Über ein Drittel der Befragten hat noch nie einen Hörtest gemacht. Besonders in der Altersgruppe zwischen 50 und 60 Jahren besteht Nachholbedarf. 

Dabei gilt: Je früher eine Hörminderung erkannt wird, desto einfacher und erfolgreicher ist die Versorgung. Ein regelmäßiger Hörtest sollte daher genauso selbstverständlich sein wie die Kontrolle der Sehstärke. 

Digitalisierung in der Hörgeräteversorgung 

Ein spannender Trend zeigt sich im Bereich der App-Nutzung: 

Bereits 35 % der Hörsystemträger verwenden eine Smartphone-App zur Steuerung ihrer Hörgeräte. Die Zufriedenheit ist hoch, was zeigt, dass moderne Hörgeräte zunehmend digitaler, individueller und komfortabler werden. 

Für uns bei Hörgeräte Seifert ist klar: Hörgesundheit ist Lebensqualität. Deshalb setzen wir uns täglich dafür ein, Menschen frühzeitig zu beraten, individuell zu versorgen und langfristig zu begleiten. 

👉 Denn gutes Hören bedeutet mehr als nur Worte zu verstehen, es bedeutet Nähe, Sicherheit und Lebensfreude. HÖRGERÄTE SEIFERT ist mit über 90 Filialen in Süddeutschland für Sie da und begleitet Sie auf dem Weg zum guten Hören. Rufen Sie in Ihrer Wunschfiliale an und vereinbaren Sie gleich einen Termin. 

Autor: Redaktion HörWelt

Wenn die Pollen fliegen: Wie Heuschnupfen auch die Ohren belasten kann

Frühling Ast mit Kätzchen

Symptome und Tipps für Hörgeräteträger

Sobald es draußen blüht, beginnt für viele Menschen die anstrengendste Zeit des Jahres. Pollen liegen in der Luft – und mit ihnen kommen nicht nur Niesen, tränende Augen und eine verstopfte Nase. Auch unsere Ohren können unter einer Pollenallergie leiden.

Druckgefühl, Ohrenschmerzen oder plötzlich gedämpftes Hören sind typische Beschwerden, die in der Allergiesaison auftreten können. In manchen Fällen kommt es sogar zu einem vorübergehenden Hörverlust.

Bei einer Pollenallergie reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe mit einer Abwehrreaktion. Dabei werden Botenstoffe wie Histamin freigesetzt. Die Folge: Schleimhäute schwellen an, die Nase läuft, und es wird vermehrt Sekret gebildet.

Problematisch wird es, wenn dieses Sekret die sogenannte Eustachische Röhre verengt – die Verbindung zwischen Mittelohr und Nasenrachenraum. Sie sorgt normalerweise für den Druckausgleich im Ohr. Ist sie blockiert, werden Schallwellen nicht mehr optimal ins Mittelohr weitergeleitet. Man spricht dann von einer sogenannten Schallleitungsschwerhörigkeit.

Das Gefühl kennen viele vom Fliegen: Die Ohren „gehen zu“, Geräusche wirken dumpf und fern. Während beim Druckausgleich im Flugzeug oft schon Schlucken oder Nasezuhalten hilft, braucht der Körper bei einer allergiebedingten Schwellung etwas mehr Zeit. In der Regel normalisiert sich das Hörvermögen jedoch wieder, sobald die allergische Reaktion abklingt.

  1. Richtig lüften
    In der Stadt ist die Pollenkonzentration morgens meist niedriger, auf dem Land eher abends. Passen Sie Ihre Lüftungszeiten entsprechend an.
  2. Kleidung außerhalb des Schlafzimmers wechseln
    So vermeiden Sie, dass sich Pollen im Bett und im Wohnraum verteilen.
  3. Abends duschen
    Wasser entfernt Pollen besonders effektiv von Haut und Haaren
  4. Frische Luft nach dem Regen nutzen
    Direkt nach einem Regenschauer ist die Pollenkonzentration in der Luft meist geringer.
  5. Gezielte Auszeiten planen
    Wenn Sie die Möglichkeit haben: Halten Sie sich von Pollen am besten fern und gönnen Sie sich eine Auszeit in den Bergen oder an der Küste.

Die meisten allergiebedingten Ohrbeschwerden sind in der Regel vorübergehend. Halten Schmerzen, Druckgefühl oder Hörminderungen jedoch an oder verschlimmern sich, ist eine Untersuchung beim HNO-Arzt sinnvoll. So können andere Ursachen sicher ausgeschlossen werden.

Wer Hörgeräte trägt, bemerkt während der Pollenzeit unter Umständen eine kurzfristige Veränderung des Hörens. Zusätzlich können Pollenpartikel die Mikrofonöffnungen oder Filter der Hörgeräte verunreinigen und die Funktion beeinträchtigen. Reinigen Sie die Geräte daher in regelmäßigen Abständen. Informationen zu geeigneten Pflegeprodukten und Tipps zur Reinigung erhalten Sie in den HÖRGERÄTE SEIFERT-Filialen.

Ob Hörgeräteträger oder nicht – Eine Überprüfung Ihres Gehörs und ein Hörtest können nach der Pollensaison mit Sicherheit nicht schaden! Bleiben Sie gut geschützt – für unbeschwertes Hören auch in der Blütezeit.

Autor: Redaktion HörWelt

Ohren und Gehör vor Kälte schützen: Die besten Tipps für den Winter

Warum kalte Temperaturen Ohren schädigen können und welche Maßnahmen effektiv vor Schmerzen, Entzündungen und Hörverlust schützen

Der Winter in Deutschland bringt gemütliche Abende, klare Luft und manchmal sogar Schnee. Gleichzeitig sind Kälte, Wind und Feuchtigkeit aber eine echte Herausforderung für unsere Ohren. Während Jacke, Schal und Handschuhe selbstverständlich sind, wird ein besonders empfindlicher Bereich oft vergessen: Unsere Ohrern, denn diese sind nur wenig geschützt und reagieren schnell auf niedrige Temperaturen. Mit der richtigen Vorsorge überstehen unsere Ohren und das Gehör jedoch zuverlässig die kalte Jahreszeit.

Unsere Ohren bestehen überwiegend aus Knorpel und enthalten kaum isolierendes Fett. Dadurch kühlen sie sehr schnell aus. Kalte Temperaturen und Wind reduzieren die Durchblutung und das Ohr wird anfälliger für Beschwerden.

Für Hörgeräteträger bringt der Winter zusätzliche Herausforderungen. Kälte verkürzt die Batterielaufzeit und der Wechsel zwischen kalter Außenluft und warmer Innenluft kann Kondenswasser im Hörgerät verursachen. Zusätzlich trocknet die Haut rund um die Ohren durch Kälte und Heizungsluft schneller aus und kann gereizt oder rissig werden.

  • Halten Sie die Ohren warm!. Bereits bei moderaten Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Schützen Sie deshalb Ihre Ohren mit einer Mütze, einem Stirnband oder Ohrenschützern vor Wind und Kälte, auch bei nur kurzen Wegen.
  • Genauso wichtig: Feuchtigkeit vermeiden! Nach dem Duschen oder nach sportlichen Aktivitäten sollten die Ohren vorsichtig mit einem weichen Tuch getrocknet werden. Die Reinigung bitte nur auf den äußeren Bereich beschränken, denn Wattestäbchen können Ohrenschmalz tiefer in den Gehörgang schieben und schaden oft mehr als sie nützen.
  • Hörgeräte benötigen im Winter besondere Aufmerksamkeit. Ersatzbatterien sollten immer griffbereit sein. Über Nacht empfiehlt sich die Aufbewahrung in einer Trockenbox, um Feuchtigkeit zu entfernen. Hörgeräte bitte niemals auf der Heizung trocknen!. Wer viel draußen unterwegs ist, kann sich zusätzlich über feuchtigkeitsresistente Modelle informieren.
  • Bei Winter- und Outdoorsportarten wie Skifahren, Snowboarden oder Radfahren bieten Helme mit gepolsterten Ohrabdeckungen einen doppelten Vorteil. Sie schützen vor Verletzungen und halten die Ohren gleichzeitig warm.
Ohren vor Kälte schützen im Winter mit Mütze.

Ohrenschmerzen, ein Druck oder Völlegefühl, ein plötzlich verschlechtertes Hörvermögen, Rötungen, Schwellungen oder Ausfluss aus dem Ohr sind ernste Warnsignale. In diesen Fällen sollte das Gehör zeitnah durch einen HNO-Arzt überprüft werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Bei Hörgeräte Seifert sind Sie auch in der kalten Jahreszeit gut versorgt: Mit persönlicher Beratung, moderner Hörtechnik, langjähriger Erfahrung sowie hochwertigen Pflegeprodukten für Hörsysteme unterstützen wir Sie dabei, Ihr Hörvermögen auch im Winter zu erhalten.

Ganz gleich, ob Sie Veränderungen Ihres Hörvermögens bemerken, Probleme mit Feuchtigkeit oder der Batterielaufzeit haben oder sicherstellen möchten, dass Ihre Hörgeräte auch in der kalten Jahreszeit einwandfrei funktionieren – unsere Hörakustik-Experten nehmen sich Zeit für Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse.

Sie möchten mehr wissen? Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 90 Standorten helfen Ihnen gerne weiter.

Autor: Redaktion HörWelt

Hörverlust und seine Auswirkungen – frühzeitig handeln

Familie sitzt draußen zusammen und lacht

Werden Sie bei Hörbeschwerden frühzeitig aktiv!

Hörverlust und seine Auswirkungen betreffen Millionen Menschen – und doch bleibt das Problem oft lange unbemerkt. Die Folgen reichen von Kommunikationsproblemen über soziale Isolation bis hin zu eingeschränkten Berufs- und Bildungschancen. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum es so wichtig ist, Hörprobleme frühzeitig zu erkennen, und welche Schritte Sie unternehmen können, um Ihre Hörgesundheit zu schützen.

Ein nachlassendes Hörvermögen entwickelt sich meist schleichend. Erste Anzeichen können sein: 

  • Sie müssen häufiger nachfragen („Was hast du gesagt?“) 
  • Gespräche in lauter Umgebung fallen schwer 
  • Der Fernseher ist für andere zu laut 
  • Sie hören Vogelgezwitscher oder Türglocken nicht mehr 

Diese scheinbar kleinen Veränderungen sind oft der Beginn einer Höminderung – und sollten ernst genommen werden. 

Gutes Hören ist essenziell für zwischenmenschliche Beziehungen. Wer schlecht hört, verpasst Gesprächsinhalte, reagiert verzögert oder missversteht Aussagen. Das führt zu Frust – bei einem selbst und auch beim Gegenüber. 

Viele Betroffene ziehen sich dann aus Scham oder Unsicherheit aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Treffen mit Freunden oder Familienfeiern werden vermieden. Aus einst aktiven Menschen werden stille Beobachter. 

Auch im Bildungs- und Berufsleben spielt das gute Gehör eine zentrale Rolle. Ob beim Unterricht, in Besprechungen oder Kundengesprächen – wer nicht gut hört, hat es schwer mitzuhalten. 

Wird der Hörverlust nicht erkannt, entstehen schnell Missverständnisse oder der Eindruck von Desinteresse. Das kann zu verpassten Chancen, schlechterer Leistung und sogar Karrierenachteilen führen. 

Ein unterschätzter Aspekt von Hörproblemen: Der Verlust der kleinen, schönen Klänge und die Freude daran. Das Zwitschern der Vögel, das Knistern von Laub, das Lachen eines Kindes – all das macht unser Leben lebendig. Mit einem ungeklärten Hörverlust verschwinden diese Klänge schleichend. Die Welt wirkt leiser, das Leben wird grauer. 

Die emotionale Belastung durch ein vermindertes Hörvermöge darf man auch nicht unterschätzen. Betroffene berichten von: 

  • Geringem Selbstwertgefühl 
  • Sozialer Angst 
  • Erschöpfung durch ständige Konzentration beim Zuhören 
  • Rückzug und Einsamkeit 

Ein unbehandelter Hörverlust kann so zum Risikofaktor für Depressionen oder andere psychische Erkrankungen werden. 

Die gute Nachricht: Sie können aktiv etwas für Ihre Hörgesundheit tun! Der erste Schritt ist ein professioneller, kostenloser Hörtest bei einem erfahrenen Hörakustiker. 

Bei Hörgeräte Seifert mit über 90 Filialen in Süddeutschland haben Sie die Möglichkeit, Ihr Gehör unkompliziert, kostenlos und unverbindlich in nur 20 Minuten testen zu lassen. Wird eine Hörminderung festgestellt, erhalten Sie auf Wunsch eine individuelle Beratung für eine maßgeschneiderte Hörlösung – modern, diskret und leistungsstark. 

Hörakustikerin sitzt mit Kunden am Tisch und lächelt, auf dem Computer ist ein Hörtest zu sehen, der Kunde hält Kopfhörer
  • Deutlich besseres Sprachverstehen 
  • Aktive Teilnahme am sozialen Leben 
  • Verbesserte Konzentration und Lebensfreude 
  • Mehr Erfolg im Beruf 
  • Schutz vor geistigem Abbau 
Freundesgruppe sitzt im Garten am gedeckten Tisch, sie lachen und unterhalten sich

Ein Hörverlust ist mehr als nur ein Problem mit dem Ohr – er beeinflusst viele Lebensbereiche. Wer frühzeitig handelt, kann negativen Folgen vorbeugen und die Freude am Leben zurückgewinnen. 

Lassen Sie Ihr Gehör testen – kostenlos und unverbindlich bei Hörgeräte Seifert – und entdecken Sie, wie viel Lebensqualität in gutem Hören steckt. 

Autor: Redaktion HörWelt

Gesund ins neue Jahr und mit Gehörschutz Hörschäden an Silvester vermeiden

Buntes Silvester Feuerwerk

Hörschäden an Silvester vermeiden.

Das Jahr ist fast vorbei und auch dieses Mal wartet Silvester sicher wieder mit viel Lärm und Geräuschen auf uns, welche das neue Jahr einleiten. Neben Wachsgießen und knallenden Korken gehören in Deutschland auch Raketen und Silvesterknaller fest mit zum Jahresende. Doch wie gefährlich Feuerwerkskörper für die Ohren sein können, wissen nur die wenigsten. Warum Böller & Co. so gefährlich für unsere Ohren sind, und wie Sie am besten gegen Hörschäden vorsorgen, erfahren Sie hier.

Feuerwerk kann schnell Hörschaden verursachen

Feuerwerkskörper erreichen schnell gefährliche Lautstärken.  Während ein Staubsauger auf 70 dB kommt und in einer Diskothek bis zu 120 dB erreicht werden, können Feuerwerkskörper je nach Abstand zu den Ohren über 150 dB erreichen. Die Schmerzgrenze des Ohrs ist bereits bei 120 dB erreicht und schon ab 85 dB kann auf Dauer das Gehör geschädigt werden. Explodiert ein Böller zu nahe am Ohr, kann der hohe Schalldruck ein Knalltrauma verursachen, das zu einem Gehörverlust oder Tinnitus führen kann. Sollten Sie nach der Silvesternacht Schwierigkeiten beim Hören oder Tinnitus-Symptome haben, sollten Sie umgehend einen HNO-Arzt aufsuchen.

Wie Sie sich vor Lärm schützen

Um solche Verletzungen des Ohres vorzubeugen, haben wir hier die zwei wichtigsten Tipps für Sie, die dabei helfen, Ihre Ohren in der Silvesternacht zu schützen.

  • Genug Abstand halten: Ausreichender Abstand zu explodierenden Feuerwerkskörpern ist sehr wichtig, um Hörschäden zu verhindern. Stellen Sie sicher, dass Sie und vor allem auch Kinder immer weit genug von den Feuerwerkskörpern entfernt stehen.
  • Gehörschutz: Das Tragen von einem Gehörschutz verhindert schwerwiegende Schäden des Gehörs und ist vor allem in der Silvesternacht dringend zu empfehlen. So kann der Feuerwerksspaß sicher genossen werden. Lassen Sie sich jederzeit von unseren Hörakustikerinnen und Hörakustikern zum Thema Gehörschutz beraten!

Weitere Einsatzmöglichkeiten für Gehörschutz

Doch nicht nur an Silvester ist das Tragen eines Gehörschutzes zu empfehlen. Um das Gehör langfristig zu schützen, kann ein Gehörschutz sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag ein wichtiger Helfer sein. So kann ein Gehörschutz beispielsweise bei Wasser- oder Motorsport und auch bei Konzerten und Events helfen, Ihre Ohren vor Hörschäden zu schützen. Auch in Handwerks- oder Industrieberufen sind die Ohren dauerhaftem Lärm ausgesetzt. Hier ist das Tragen eines Gehörschutzes nicht nur dringend zu empfehlen, um dauerhafte Schäden zu vermeiden, der Gesetzgeber schreibt sogar vor, dass ab 85 dB Lärm ein Gehörschutz zu tragen ist.

Wenn Sie mehr zum Thema Gehörschutz erfahren möchten, vereinbaren Sie einen Termin in einer unserer über 90 Filialen in Süddeutschland. Unsere Hörakustikerinnen und Hörakustikern beraten Sie gerne zum Thema Gehörschutz.

Autor: Redaktion HörWelt

Für gutes Hören geht es nicht nur um
das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

Gemeinsam finden wir die für Sie
passende Hörlösung.

Jetzt Termin in Ihrer nächsten Filiale vereinbaren

über 90

Standorte in Süddeutschland

über 400

Mitarbeiter für eine
optimale Beratung

97 %

Mitarbeiter-
zufriedenheit

Siegel der unabhängigen Bewertungsplattform 'meinhoergreaete.de' mit dem Ergebnis 'Sehr gut'. Das Ergebnis ist der Durchschnitt aller Filialbewertungen

HÖRGERÄTE SEIFERT ist Ihr Ansprechpartner für gutes Hören

Wir stehen Ihnen mit über 90 Filialen in Süddeutschland für alle Fragen rund um das gute Hören zur Verfügung. Seit über 60 Jahren ist HÖRGERÄTE SEIFERT der kompetente Partner für moderne Hörsysteme und Lärmprävention. Vereinbaren Sie in der Filiale Ihrer Wahl am besten gleich einen Termin zu einem kostenlosen und unverbindlichen Hörtest mit individueller Beratung.

Weitere Beiträge, die sie interessieren könnten

Entdecken Sie spannende Artikel aus der Welt des guten Hörens

15.07.2026
Aus der Hörakustik, Welt des Hörens
Hörgeräte im Sommer reinigen und pflegen
Sommer bedeutet für viele Menschen Urlaub, Ausflüge, Gartenfeste und entspannte Stunden am Wasser. Damit Sie Gespräche, Vogelgezwitscher und andere schöne Klänge unbeschwert genießen können, sollten Ihre Hörgeräte zuverlässig funktionieren.  Denn hohe Temperaturen, Schweiß, Sonnencreme, Staub und Feuchtigkeit können die empfindliche Technik belasten. Mit der richtigen Reinigung und Pflege schützen Sie Ihre Hörsysteme vor vermeidbaren Schäden, […]
29.06.2026
Welt des Hörens
7 Interessante Fakten über unser Gehör
Unser Ohr ist ein hochleistungsfähiges Sinnesorgan, das für das soziale Leben, die Kommunikation und die Orientierung unerlässlich ist. Wir nehmen Geräusche wahr, orientieren uns im Raum und kommunizieren miteinander. All das funktioniert dank eines hochkomplexen Systems aus Ohr, Nervenbahnen und Gehirn. Doch viele spannende Details rund um das Hören sind im Alltag kaum bekannt. In […]
17.06.2026
Hörgerät nach Hörsturz
Ein Hörsturz ist eine besondere Form der Innenohrschwerhörigkeit. Hörgeräte können hier helfen, Schwerhörigkeit & Tinnitus zu kompensieren.
15.06.2026
Aus der Hörakustik, Welt des Hörens
Hörgerät nur für ein Ohr?
Hörgerät nur für ein Ohr – oder besser Hörgeräte links und rechts? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Erfahren Sie, wann ein einseitiges Hörgerät sinnvoll ist, welche Vorteile zwei Geräte bieten (Richtungshören, weniger Schallschatten, Streaming in Stereo) und welche Lösungen CROS/BiCROS bei einseitiger Taubheit ermöglichen.
11.06.2026
Hörgeräte-Technik
Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr
Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr? In diesem Vergleich erfahren Sie, wie IdO und HdO aufgebaut sind, welche Im-Ohr-Bauformen es gibt und welche Lösung zu Ihrer Hörleistung, Ihrem Alltag, Ihren Funktionen und Ihrem Wunsch nach Komfort passt – inklusive typischer Erfahrungen aus der Praxis.
08.06.2026
Hörgeräte-Technik
Hörgeräte und Brille richtig kombinieren
Viele Menschen stellen sich die Frage: „Welche Hörgeräte sind für Brillenträger geeignet?“ oder „Wie gut lassen sich Hörgeräte hinter dem Ohr und eine Brille kombinieren?“ Die Sorge ist nachvollziehbar, schließlich treffen hinter dem Ohr Brillenbügel und Hörsystem aufeinander. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lassen sich Brille und Hörgerät problemlos gemeinsam tragen. Welche Lösung […]

Gutes Hören im Winter: So kommen Ihre Ohren gesund durch die kalte Jahreszeit

Frau mit Mütze und Schal lacht mit geschlossenen Augen, es schneit

Unsere Tipps für gesunde Ohren im Winter.

Der Winter ist da! Neben dem einen oder anderen Bummel über den Weihnachtsmarkt und die Freude über die ersten Schneeflocken heißt das aber auch: sinkende Temperaturen. Diese können für Ohren und Hörgeräte schädlich sein. Hier erfahren Sie, warum Kälte so gefährlich für Ihre Ohren ist und wie Sie sich und Ihre Hörgeräte gut durch den Winter bringen.

Warum ist Kälte gefährlich für unsere Ohren?

Unsere Ohren sind besonders schnell von Kälte betroffen. Das liegt unter anderem daran, dass die Haut an den Ohren sehr dünn ist, und das Ohr kein schützendes Muskelgewebe um sich hat. Somit kühlen Ohren sehr schnell aus. Passiert das, wird die Durchblutung der Ohren verringert, was dazu führt, dass die Ohren sich schlechter gegen Erreger wehren können. Deshalb treten im Winter vermehrt Entzündungen im Ohrenbereich auf.

Wie Sie Ihre Ohren im Winter schützen können.

Um Entzündungen zu verhindern und Ihre Ohren zu schützen, können Sie einige Vorkehrungen treffen. Hier unsere Tipps für gesunde Ohren im Winter:

– Ohren warm halten: Mütze, Stirnband oder Ohrenwärmer sind wichtig, um die Ohren vor Kälte zu schützen.

– Ohren trocknen: Nach dem Duschen oder dem Schwimmbad die Ohren gründlich trocknen, um Entzündungen an der kalten Luft vorzubeugen.

– Auf Ohrringe verzichten: Das Metall der Ohrringe kühlt schnell aus und trägt zum Auskühlen der Ohren bei.

Worauf Sie speziell bei Ihren Hörgeräten achten müssen

Um Ihre Hörgeräte im Winter zu schützen, sind zwei Faktoren wichtig: Hörgeräte vor Kälte schützen und Schäden durch Kondenswasser vermeiden.

Kühlen die Hörgeräte zu sehr aus, leidet darunter vor allem die Leistung der Batterien oder Akkus. Daher gilt auch für Hörgeräte-Träger: Mütze oder Stirnband tragen. Trotzdem sollten Hörgeräte-Träger im Winter sicherheitshalber immer Ersatzbatterien dabeihaben, um die Funktionstüchtigkeit der Hörgeräte zu sichern.

Kondenswasser in den Hörgeräten entsteht bei drastischen Temperaturwechseln vom Kalten ins Warme und kann die Elektronik des Hörgeräts beschädigen. Auch hier hilft es also, die Hörgeräte mit Kopfbedeckungen vor dem Auskühlen zu schützen.

Hörgeräte trocknen und pflegen

Die richtige Pflege der Hörgeräte ist wichtig. Vor allem beim Trocknen der Hörgeräte sollten Sie sorgsam sein, um das Hörgerät vor Schäden zu schützen. Auf keinen Fall sollten Hörgeräte zum Aufwärmen auf die Heizung gelegt werden, da so die Bildung von Kondenswasser nur begünstigt wird und die Geräte weitere Schäden davontragen können. Unser Tipp: Die Hörgeräte zuhause nach dem Tragen öffnen und auslüften lassen, um Kondenswasser vorzubeugen. Am besten trocknen Hörgeräte in speziellen (elektrischen) Trockenboxen, in denen sie schonend von Feuchtigkeit befreit werden. Alternativ können Sie die Hörgeräte auch mithilfe von Trockenkapseln trocknen. Informieren Sie sich gerne vorab in unserem Tutorial-Video auf YouTube zum Thema Hörgeräte-Trocknung!

Gutes Hören sichern

Um Ihr gutes Gehör nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über zu sichern, lohnt sich ein Besuch beim Hörakustiker. Vereinbaren Sie einen Termin und kommen Sie in einer unserer Filialen für einen kostenlosen Hörtest vorbei! Unsere Experten beraten Sie gerne rund um die Themen gutes Hören und moderne Hörgeräte und besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten und Ihre Fragen.

Autor: Redaktion HörWelt

Für gutes Hören geht es nicht nur um
das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

Gemeinsam finden wir die für Sie
passende Hörlösung.

Jetzt Termin in Ihrer nächsten Filiale vereinbaren

über 90

Standorte in Süddeutschland

über 400

Mitarbeiter für eine
optimale Beratung

97 %

Mitarbeiter-
zufriedenheit

Siegel der unabhängigen Bewertungsplattform 'meinhoergreaete.de' mit dem Ergebnis 'Sehr gut'. Das Ergebnis ist der Durchschnitt aller Filialbewertungen

HÖRGERÄTE SEIFERT ist Ihr Ansprechpartner für gutes Hören

Wir stehen Ihnen mit über 90 Filialen in Süddeutschland für alle Fragen rund um das gute Hören zur Verfügung. Seit über 60 Jahren ist HÖRGERÄTE SEIFERT der kompetente Partner für moderne Hörsysteme und Lärmprävention. Vereinbaren Sie in der Filiale Ihrer Wahl am besten gleich einen Termin zu einem kostenlosen und unverbindlichen Hörtest mit individueller Beratung.

Weitere Beiträge, die sie interessieren könnten

Entdecken Sie spannende Artikel aus der Welt des guten Hörens

15.07.2026
Aus der Hörakustik, Welt des Hörens
Hörgeräte im Sommer reinigen und pflegen
Sommer bedeutet für viele Menschen Urlaub, Ausflüge, Gartenfeste und entspannte Stunden am Wasser. Damit Sie Gespräche, Vogelgezwitscher und andere schöne Klänge unbeschwert genießen können, sollten Ihre Hörgeräte zuverlässig funktionieren.  Denn hohe Temperaturen, Schweiß, Sonnencreme, Staub und Feuchtigkeit können die empfindliche Technik belasten. Mit der richtigen Reinigung und Pflege schützen Sie Ihre Hörsysteme vor vermeidbaren Schäden, […]
29.06.2026
Welt des Hörens
7 Interessante Fakten über unser Gehör
Unser Ohr ist ein hochleistungsfähiges Sinnesorgan, das für das soziale Leben, die Kommunikation und die Orientierung unerlässlich ist. Wir nehmen Geräusche wahr, orientieren uns im Raum und kommunizieren miteinander. All das funktioniert dank eines hochkomplexen Systems aus Ohr, Nervenbahnen und Gehirn. Doch viele spannende Details rund um das Hören sind im Alltag kaum bekannt. In […]
17.06.2026
Hörgerät nach Hörsturz
Ein Hörsturz ist eine besondere Form der Innenohrschwerhörigkeit. Hörgeräte können hier helfen, Schwerhörigkeit & Tinnitus zu kompensieren.
15.06.2026
Aus der Hörakustik, Welt des Hörens
Hörgerät nur für ein Ohr?
Hörgerät nur für ein Ohr – oder besser Hörgeräte links und rechts? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Erfahren Sie, wann ein einseitiges Hörgerät sinnvoll ist, welche Vorteile zwei Geräte bieten (Richtungshören, weniger Schallschatten, Streaming in Stereo) und welche Lösungen CROS/BiCROS bei einseitiger Taubheit ermöglichen.
11.06.2026
Hörgeräte-Technik
Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr
Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr? In diesem Vergleich erfahren Sie, wie IdO und HdO aufgebaut sind, welche Im-Ohr-Bauformen es gibt und welche Lösung zu Ihrer Hörleistung, Ihrem Alltag, Ihren Funktionen und Ihrem Wunsch nach Komfort passt – inklusive typischer Erfahrungen aus der Praxis.
08.06.2026
Hörgeräte-Technik
Hörgeräte und Brille richtig kombinieren
Viele Menschen stellen sich die Frage: „Welche Hörgeräte sind für Brillenträger geeignet?“ oder „Wie gut lassen sich Hörgeräte hinter dem Ohr und eine Brille kombinieren?“ Die Sorge ist nachvollziehbar, schließlich treffen hinter dem Ohr Brillenbügel und Hörsystem aufeinander. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lassen sich Brille und Hörgerät problemlos gemeinsam tragen. Welche Lösung […]

Olympia-Rallye-Revival mit Walter Röhrl

Hörgeräte Seifert Mitarbeiter in Rallye-Outfits am Signia-Stand

Wir waren als Exklusivpartner von Signia dabei.

Einzigartiges Event mit Walter Röhrl

High-End-Hörgeräte von Signia

Von Kiel nach München hat das große Olympia-Rallye-Revival vom 08.08.2022 bis 13.08.2022 viele Zuschauer in seinen Bann gezogen. Neben Rallye-Klassikern und vielen weiteren historischen Fahrzeugen stand eine Person aber ganz deutlich im Mittelpunkt: Walter Röhrl, Rallye-Urgestein und zweifacher Weltmeister. Wir waren als exklusiver Partner von Signia am Abschlusstag in der Motorworld München dabei!

Walter Röhrl mit Fans am Signia Stand, Hörakustiker Eric Wandke im Rallye-Outfit
Links im Bild: Walter Röhrl mit Fans am Signia Stand; Rechts im Bild: Hörakustiker Eric Wandke

Falls Sie es noch nicht wussten: Walter Röhrl trägt Signia AX-Hörsysteme. Unsere Hörexperten haben gemeinsam mit Signia die Besucher über diese und weitere Hörgeräte(-technologien) und allgemein rund um die Vorteile, Möglichkeiten und den Ablauf einer Hör-Versorgung informiert. „Als Partner von Signia haben wir gerne an dem tollen Event teilgenommen. Signia baut High-End-Technologien, die Menschen helfen. Auch für uns steht der Nutzen für die Menschen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Darin liegt eine wichtige Gemeinsamkeit.“, so Wolfgang Luber, Geschäftsführer der Hörgeräte Seifert GmbH.

Walter Röhrl schreibt Autogramme
Walter Röhrl schreibt Autogramme

Auch Georg Thaller von der Hörgeräte Seifert Öffentlichkeitsarbeit ist begeistert von dem einzigartigen Event und den Besuchern am Signia-/ Seifert-Stand: “Ich war überrascht, wie viele junge Menschen da waren.” Walter Röhrl ist für ihn eine Legende: “Geduldig, offen, angenehm, bodenständig.” Auch Hörakustikerin Eva Sonntag und Hörakustiker Eric Wandke waren begeistert von der Veranstaltung und der Präsenz des Rallye-Weltmeisters.

Eindrücke Rallye
Oldtimer
Verschiedene Oldtimer
Hörgeräte Seifert-Mitarbeiter und -Mitarbeiterin in Rallye-Outfits schauen fröhlich in die Kamera
Georg Thaller von der Hörgeräte Seifert Öffentlichkeitsarbeit mit Hörakustikerin Eva Sonntag

Haben Sie schon am Gewinnspiel von Signia teilgenommen? Anlässlich des Olympia-Rallye-Revivals verlost Signia deutschlandweit:

  • 1x die limitierte Hörgeräte-Sonderedition “75 Edition Walter Röhrl”
  • 5 exklusive Mitfahrten mit Walter Röhrl auf der Rennstrecke

Mehr Informationen zum Gewinnspiel erhalten Sie auf unserer Homepage.

Autor: Redaktion Hörwelt

Für gutes Hören geht es nicht nur um
das Hörgerät, es geht um Vertrauen…

Gemeinsam finden wir die für Sie
passende Hörlösung.

Jetzt Termin in Ihrer nächsten Filiale vereinbaren

über 90

Standorte in Süddeutschland

über 400

Mitarbeiter für eine
optimale Beratung

97 %

Mitarbeiter-
zufriedenheit

Siegel der unabhängigen Bewertungsplattform 'meinhoergreaete.de' mit dem Ergebnis 'Sehr gut'. Das Ergebnis ist der Durchschnitt aller Filialbewertungen

HÖRGERÄTE SEIFERT ist Ihr Ansprechpartner für gutes Hören

Wir stehen Ihnen mit über 90 Filialen in Süddeutschland für alle Fragen rund um das gute Hören zur Verfügung. Seit über 60 Jahren ist HÖRGERÄTE SEIFERT der kompetente Partner für moderne Hörsysteme und Lärmprävention. Vereinbaren Sie in der Filiale Ihrer Wahl am besten gleich einen Termin zu einem kostenlosen und unverbindlichen Hörtest mit individueller Beratung.

Weitere Beiträge, die sie interessieren könnten

Entdecken Sie spannende Artikel aus der Welt des guten Hörens

15.07.2026
Aus der Hörakustik, Welt des Hörens
Hörgeräte im Sommer reinigen und pflegen
Sommer bedeutet für viele Menschen Urlaub, Ausflüge, Gartenfeste und entspannte Stunden am Wasser. Damit Sie Gespräche, Vogelgezwitscher und andere schöne Klänge unbeschwert genießen können, sollten Ihre Hörgeräte zuverlässig funktionieren.  Denn hohe Temperaturen, Schweiß, Sonnencreme, Staub und Feuchtigkeit können die empfindliche Technik belasten. Mit der richtigen Reinigung und Pflege schützen Sie Ihre Hörsysteme vor vermeidbaren Schäden, […]
29.06.2026
Welt des Hörens
7 Interessante Fakten über unser Gehör
Unser Ohr ist ein hochleistungsfähiges Sinnesorgan, das für das soziale Leben, die Kommunikation und die Orientierung unerlässlich ist. Wir nehmen Geräusche wahr, orientieren uns im Raum und kommunizieren miteinander. All das funktioniert dank eines hochkomplexen Systems aus Ohr, Nervenbahnen und Gehirn. Doch viele spannende Details rund um das Hören sind im Alltag kaum bekannt. In […]
17.06.2026
Hörgerät nach Hörsturz
Ein Hörsturz ist eine besondere Form der Innenohrschwerhörigkeit. Hörgeräte können hier helfen, Schwerhörigkeit & Tinnitus zu kompensieren.
15.06.2026
Aus der Hörakustik, Welt des Hörens
Hörgerät nur für ein Ohr?
Hörgerät nur für ein Ohr – oder besser Hörgeräte links und rechts? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Erfahren Sie, wann ein einseitiges Hörgerät sinnvoll ist, welche Vorteile zwei Geräte bieten (Richtungshören, weniger Schallschatten, Streaming in Stereo) und welche Lösungen CROS/BiCROS bei einseitiger Taubheit ermöglichen.
11.06.2026
Hörgeräte-Technik
Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr
Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr? In diesem Vergleich erfahren Sie, wie IdO und HdO aufgebaut sind, welche Im-Ohr-Bauformen es gibt und welche Lösung zu Ihrer Hörleistung, Ihrem Alltag, Ihren Funktionen und Ihrem Wunsch nach Komfort passt – inklusive typischer Erfahrungen aus der Praxis.
08.06.2026
Hörgeräte-Technik
Hörgeräte und Brille richtig kombinieren
Viele Menschen stellen sich die Frage: „Welche Hörgeräte sind für Brillenträger geeignet?“ oder „Wie gut lassen sich Hörgeräte hinter dem Ohr und eine Brille kombinieren?“ Die Sorge ist nachvollziehbar, schließlich treffen hinter dem Ohr Brillenbügel und Hörsystem aufeinander. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lassen sich Brille und Hörgerät problemlos gemeinsam tragen. Welche Lösung […]